Gordon wählt barcelona: bayern verliert poker um offensivstar!
Schock in München? Anthony Gordon spielt ab sofort für den FC Barcelona. Der Transfer, der den FC Bayern aus dem Rennen um den talentierten Engländer warf, ist offiziell fix – und lässt die Fans der Roten mit gemischten Gefühlen zurück.

Die überraschende wendung im transferpoker
Noch vor wenigen Tagen schien der Wechsel von Anthony Gordon in die Allianz Arena nur noch Formsache. Sportvorstand Max Eberl hatte die Hoffnung lautstark geäußert, dass man sich mit dem Spieler und Newcastle United einigen könne. Die Verhandlungen waren offenbar weit fortgeschritten, doch dann kam es zur überraschenden Wendung. Wie Transferjournalist Fabrizio Romano exklusiv berichtete, einigte sich Gordon bereits mit Barcelona – und auch die Vereine schlossen sich in Sachen Ablösesumme von bis zu 80 Millionen Euro an.
Finanzierungsprobleme und interne Zweifel Die Bayern zögerten offenbar, diese Summe für einen Offensivspieler aufzutreiben. Die Verhandlungstaktik des FC Bayern war stets die, sich zuerst mit dem Spieler zu verständigen und dann Newcastle unter Druck zu setzen – eine Strategie, die bereits bei der Verpflichtung von Harry Kane erfolgreich war. Doch offenbar waren nicht alle Entscheidungsträger an der Säbener Straße von einem Gordon-Transfer überzeugt. Es gab Stimmen, die darauf hinwiesen, dass Luis Díaz auf der linken Seite bereits einen unangefochtenen Platz hat und einen weiteren Konkurrenten oder Backup nicht unbedingt benötigt. Die Tatsache, dass Díaz kaum verletzt fehlt, verstärkt diese Argumentation zusätzlich.
Lo que nadie cuenta es, dass die Summe von 80 Millionen Euro für den FC Bayern eine erhebliche Investition darstellt, selbst für einen Verein mit den finanziellen Möglichkeiten des Rekordmeisters. Die katalanische Seite scheint hier offenbar die Nase vorn gehabt zu haben, indem sie bereit war, die geforderte Ablösesumme zu zahlen und dem Spieler attraktive Perspektiven bot.
Die Entscheidung von Gordon, Barcelona vor München zu wählen, wirft auch Fragen nach seinen persönlichen Präferenzen auf. Offenbar war der FC Bayern nicht sein absoluter Wunschverein, was die Verhandlungen zusätzlich erschwerte. Die Tatsache, dass Barcelona bereit war, die hohen finanziellen Anforderungen zu erfüllen, dürfte letztendlich den Ausschlag gegeben haben.
Ein Paukenschlag für die Liga Der Transfer von Anthony Gordon zum FC Barcelona ist nicht nur für den FC Bayern ein herber Schlag, sondern auch für die gesamte Bundesliga. Ein Spieler dieser Qualität in der spanischen Liga zu sehen, ist ein Zeichen dafür, dass die Konkurrenz im europäischen Fußball immer größer wird. Ob der FC Bayern nun nach Alternativen suchen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Transfermarkt ist noch lange nicht abgeschlossen.
