Golden knights demütigen avalanche: entscheidung in spiel drei?
Vegas! Die Golden Knights haben Colorado am Samstagabend eine Lektion erteilt und Spiel zwei der Conference-Finalserie mit 3:1 gewonnen. Nach einem müden ersten Spiel deuteten die Knights an, dass sie nicht nur in der Lage sind, zu gewinnen, sondern auch zu dominieren. Die Avalanche, als haushohe Favoriten in die Serie gestartet, stehen nun vor dem Aus.

Barbaschews doppelschlag katapultiert vegas in führung
Die Partie verlief zunächst ausgeglichen, doch im dritten Drittel schalteten die Golden Knights eine Gang höher. Iwan Barbaschew, der Mann des Abends, traf zweimal und brachte die Knights damit in Führung. Die Avalanche wirkten zunehmend frustriert und fanden keine Antwort auf das aggressive Spiel der Gäste. Die Defensive der Avalanche, die in der regulären Saison noch als Bollwerk galt, hatte deutliche Schwächen.
Colorado hatte sich als beste Mannschaft der regulären Saison für die Playoffs qualifiziert und überzeugte bis zum Beginn der Conference Finals mit einer Bilanz von acht Siegen und nur einer Niederlage. Doch diese beeindruckende Serie scheint nun jäh zu enden. Der Heimvorteil, der ihnen eigentlich zugutekommen sollte, konnte in den ersten beiden Spielen nicht genutzt werden. Die Fans in Denver sahen fassungslos zu, wie ihre Mannschaft von den Golden Knights überrollt wurde.
Die entscheidende Frage ist nun: Können die Avalanche in Spiel drei, das in der Nacht zu Montag in Nevada stattfindet, zurückschlagen? Oder werden die Golden Knights die Serie bereits hier entscheiden und sich zum zweiten Mal in ihrer Franchise-Geschichte für den Stanley Cup qualifizieren? Die Avalanche müssen sich neu finden und ihre Leistung deutlich steigern, wenn sie noch eine Chance haben wollen. Die Knights haben gezeigt, dass sie bereit sind, alles zu geben, um den Titel zu holen. Die Serie verspricht Spannung pur.
Die Leistung von Torhüter Adin Hill war ebenfalls bemerkenswert. Er hielt die Avalanche-Offensive erfolgreich ab und trug maßgeblich zum Sieg bei. Die Golden Knights präsentierten sich als ein eingespieltes Team, das in der Lage ist, auch unter Druck zu bestehen. Die Avalanche hingegen wirkten verunsichert und konnten ihre Stärken nicht zur Geltung bringen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 3:1 für Vegas, 2:0 in der Serie. Ein klarer Ausdruck der Dominanz.
