Hessen-stars bei der wm 2026: wer reist mit nach nordamerika?
Die Vorfreude auf die WM 2026 in Kanada, Mexiko und den USA steigt – und für einige hessische Fußballer wird dieser Traum bald Wirklichkeit. Eine überraschend hohe Anzahl von Spielern aus Hessen hat das Potenzial, bei diesem Großereignis dabei zu sein. Doch wer gehört zum sicheren Kreis und wer muss sich noch Hoffnungen machen?
Eintracht frankfurt dominiert die wm-bühne
Die Frankfurter Eintracht liefert mit beeindruckenden Leistungen gleich sieben Spielern, die im WM-Kader ihres Landes stehen könnten. Allen voran Nathaniel Brown, der Linksverteidiger, der die abgelaufene Saison als einer der konstantesten Leistungsträger der Eintracht meisterte. Sein Können hat so viel Eindruck hinterlassen, dass ein Wechsel im Sommer durchaus wahrscheinlich ist – ein passendes Angebot könnte ihn noch verlassen.
Neben Brown gehören auch Arthur Theate (Belgien), Aurèle Amenda (Schweiz), Ritsu Doan (Japan), Farès Chaibi (Algerien) und Ellyes Skhiri (Tunesien) zum Kreis der sicheren Kandidaten. Skhiri, der Verkaufskandidat, könnte seine Marktwert durch eine erfolgreiche WM-Teilnahme weiter steigern.
Doch die Frankfurter WM-Geschichte ist noch nicht komplett. Elye Wahi, ausgeliehen an Nizza, blüht auf und könnte mit Toren für die Elfenbeinküste im Gespräch bleiben. Seine Entwicklung ist ein spannender Faktor für die Eintracht.

Hoffnungen und warten: uzun, amaimouni und pfeiffer
Can Uzun (Türkei) und Ayoube Amaimouni-Echghouyab (Marokko) sind zwar nominiert, aber ihre Positionen in den Kadern sind noch nicht sicher. Beide Länder müssen ihre erweiterten Kader noch reduzieren, was die Situation für die Hessen zusätzlich kompliziert macht. Die Zeit drängt, denn Marokko möchte bis zum 26. Mai Klarheit schaffen, während die Türkei ihren Kader bis zum 2. Juni um neun Spieler kürzen muss.
Patric Pfeiffer hingegen hat das Glück nicht gehabt. Der Innenverteidiger, der erst im März sein Debüt für Ghana gab, muss sich gedulden. Ob weitere Hessen demnächst hinzukommen, bleibt abzuwarten, denn die Black Stars haben ihren WM-Kader noch nicht bekannt gegeben.

Darmstadts bittere pille: enttäuschung für larsson, lidberg und hornby
Nicht nur die Eintracht ist vertreten. Auch der SV Darmstadt 98 hatte Hoffnung auf eine WM-Teilnahme. Doch Hugo Larsson und Isac Lidberg wurden von Schweden-Coach Graham Potter nicht berücksichtigt, was Larsson sichtlich schmerzte. Fraser Hornby, der mit elf Toren und acht Vorlagen eine starke Zweitligasaison spielte, hat für Schottland ebenfalls keine Chance erhalten.
Ein Lichtblick für Darmstadt: Patric Pfeiffer könnte sich noch Hoffnungen machen, denn Ghana hat seinen WM-Kader noch nicht finalisiert. Die kommenden Wochen werden entscheidend sein.
Die WM 2026 verspricht also ein spannendes Ereignis zu werden, bei dem zahlreiche hessische Spieler im Rampenlicht stehen werden. Ob sie die Erwartungen erfüllen können, wird sich zeigen. Eines ist jedoch sicher: Hessen wird bei der WM 2026 eine wichtige Rolle spielen.
