Gnabry vor madrid-duell: „gesprächsthema nummer eins weltweit!

Der FC Bayern München steht vor einer der größten Herausforderungen der Saison: Das Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid. Und die Aufregung ist spürbar – nicht nur bei den Verantwortlichen und Fans, sondern auch bei den Spielern. Serge Gnabry, der deutsche Nationalspieler, gibt offen zu, dass die Duelle mit den Königlichen das absolute Gesprächsthema sind.

Die atmosphäre im bernabéu: ein erlebnis für sich

Die atmosphäre im bernabéu: ein erlebnis für sich

„Es ist kein Zufall, dass sie zu Hause, im Bernabéu, so stark sind“, schwärmt Gnabry. „Ich habe dort gespielt und die Atmosphäre ist unglaublich… Es ist ein wahres Vergnügen, dort zu spielen. Auch wenn man die gegnerische Mannschaft ist, denn die Stimmung ist der Wahnsinn.“ Diese Erfahrung wird für den Bayern-Angreifer und sein Team eine besondere Bewährungsprobe sein, denn im Bernabéu wird Madrid von einer der leidenschaftlichsten Fanbases Europas angefeuert. Das Hinspiel am Dienstag verspricht ein Fußballfest zu werden – und gleichzeitig eine enorme Herausforderung für die Münchner.

Gnabry betont, dass beide Teams in Topform sind. „Wir sind in großartiger Form. Und sie auch.“ Besonders beeindruckt hat ihn der Sieg Real Madrids gegen Manchester City, den er als „etwas unerwartet“ bezeichnete. Die Erinnerung an das Ausscheiden vor zwei Saisons sitzt tief. „Am Ende war es sehr enttäuschend für uns. Ich glaube, wir hatten die Chance, weiterzukommen, aber sie haben das Spiel in den letzten Minuten gedreht.“ Dieses Mal soll es anders sein – Bayern will zurückschlagen und den Sieg nach München holen.

Doch es ist nicht nur die Atmosphäre, die den Bayern Kopfzerbrechen bereiten wird. Die Offensive der Königlichen um Vinicius Jr. und Mbappé stellt eine enorme Gefahr dar. „Ihr Angriff mit Vinicius und Mbappé sticht zweifellos hervor. Außerdem hat Brahim Díaz in letzter Zeit sehr gut gespielt“, warnt Gnabry. „Wir müssen natürlich aufpassen, dass wir sie nicht ihr Spiel machen lassen. Wir müssen ihnen zeigen, wozu wir fähig sind.“

Neben den sportlichen Aspekten schätzt Gnabry auch die persönliche Ebene. Sein Freund und ehemaliger Teamkollege David Alaba, der inzwischen in Madrid spielt, habe „alles richtig gemacht“, indem er zu den Königlichen gewechselt ist. „Als ich ihn besuchte und sah, wie die Sonne schien, so im Oktober oder so, sagte ich zu ihm: ‚Kumpel, du hast eine gute Wahl getroffen, hierher zu kommen. Du hast alles richtig gemacht. Die Sonne scheint. Du bist ohne T-Shirt in deinem Garten.‘“

Die internationale Anerkennung des FC Bayern ist Gnabry bewusst. „Der FC Bayern war schon immer der größte Verein für jedes Kind. Auch auf internationaler Ebene. Ich glaube, manchmal merken wir gar nicht, wie sehr man uns in Europa fürchtet oder wie die Leute über uns reden.“ Ein Gefühl, das der Angreifer in den kommenden Duellen gegen Real Madrid eindrucksvoll unter Beweis stellen will.

Und während sich die Welt auf das Aufeinandertreffen der Fußballgiganten stürzt, zeigt Gnabry Respekt vor Vinicius Jr., den er als „großartigen Spieler“ bezeichnet und betont: „Er ist ein sehr netter Kerl. Er hat wiederholt gezeigt, wie gut er ist. Deshalb habe ich großen Respekt vor ihm.“ In dieser respektvollen Rivalität liegt der wahre Zauber des europäischen Fußballs.