Giacomel-pechsträhne geht weiter: schulterluxation im training!
Ein Schlag ins Gesicht für Tommaso Giacomel: Nur wenige Wochen nach seinem gesundheitlichen Tiefpunkt im Massenstart bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo, hat sich der italienische Biathlon-Star nun erneut schwer verletzt. Ein unglücklicher Sturz im Training sorgte für eine Auskunft, die kaum jemand hören wollte.

Sommerpause vom pech verfolgt
Der 26-jährige Italiener postete auf Instagram ein Foto aus dem Krankenwagen und äußerte seine Frustration: „2026 hat es wirklich in sich. Heute bin ich im Training auf etwas Moos ausgerutscht und habe mir die linke Schulter ausgekugelt. Ich habe die Schnauze voll von diesem Mist.“ Die Worte sind unmissverständlich – die Pechsträhne des Athleten scheint unaufhaltsam.
Wie lange Giacomel nun pausieren muss, blieb vorerst offen. Ein erneuter Rückschlag in der Vorbereitung auf die Weltcup-Saison 2026/27 ist es jedoch zweifellos. Gerade als er sich im Gelben Trikot des Gesamtweltcupführenden befand und einen packenden Zweikampf mit Éric Perrot lieferte, schlug das Schicksal erneut zu.
Die Olympischen Spiele in Cortina waren für Giacomel als Medaillenfavorit ein bitteres Desaster. Bis auf die Silbermedaille in der Mixed-Staffel blieb er ohne Edelmetall. Der Massenstart endete abrupt, als er plötzlich zusammenbrach und das Rennen abbrechen musste – kurz darauf wurde Vorhofflimmern diagnostiziert und eine Operation wurde notwendig. Ein Jahr voller dramatischer Wendungen für den jungen Athleten.
Die Verletzung kommt zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt, denn Giacomel hatte sich nach seiner Herzoperation mit neuem Elan der Vorbereitung auf die nächste Saison gewidmet. Seine Kampfansage nach den gesundheitlichen Problemen – „Meine Träume wurden nur aufgeschoben“ – wirkt nun fast wie eine weitere bittere Ironie.
Die Sportwelt hält den Atem an und hofft, dass Giacomel schnell wieder fit wird. Doch die Frage, wie lange der italienische Biathlon-Star mit dieser Serie von Rückschlägen umgehen kann, bleibt offen. Sein Ehrgeiz und sein Wille sind unbestritten, aber das Schicksal scheint ihm derzeit wenig hold zu sein.
