Geiselsöder: portland setzt auf deutsche power im wnba-draft!

Die Portland Fire haben einen Coup gelandet: Luisa Geiselsöder, deutsche Nationalspielerin, gehört ab sofort zum Team. Der WNBA Expansion Draft hat damit eine klare Botschaft gesendet – Portland will mit deutscher Qualität langfristig in der Liga mithalten.

Ein vertrag, der vertrauen signalisiert

Die Verpflichtung von Geiselsöder ist mehr als nur ein Transfer; es ist ein Statement. Portland hat nicht nur die 26-Jährige unter Vertrag genommen, sondern ihr einen langfristigen Deal bis 2028 präsentiert. Eine Million Dollar insgesamt werden ihr dafür in den kommenden Jahren fließen, beginnend mit 325.000 Dollar in der ersten Saison – ein Betrag, der über dem neuen WNBA-Minimum liegt. Es zeigt den Glauben an ihre Fähigkeiten und die Ambitionen des Teams.

Doch es gibt einen Haken: Der Vertrag von Luisa Geiselsöder ist nicht geschützt. Das bedeutet, Portland kann ihn jederzeit kündigen. Diese Klausel ist in der WNBA nicht ungewöhnlich, wirft aber dennoch Fragen auf, wie stabil die langfristige Planung tatsächlich ist.

Vom eurocup-sieg ins wnba-abenteuer

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Zuvor war Geiselsöder in der Türkei für Mersin aktiv, wo sie den EuroCup triumphierend gewann. Die WM-Qualifikation verpasste sie hingegen aufgrund einer Verletzung. Ihre Zeit bei den Dallas Wings in der vergangenen Saison war zwar vielversprechend – 28 Einsätze, durchschnittlich 22,4 Minuten pro Spiel, 6,9 Punkte, 4,8 Rebounds und 0,8 Steals – reichte aber nicht, um dort zu bleiben. Dallas wählte den Weg der Trennung, Portland den der Verpflichtung.

Mit der Nummer fünf im Draft wurde Geiselsöder ausgewählt, direkt hinter Nyara Sabally, die nach Toronto wechselte. Das zeigt, wie hoch das Ansehen der deutschen Center-Spielerin in der Liga ist. Die Fire hoffen, dass sie die Lücke füllen kann, die durch den Abgang anderer Spieler entstanden ist, und eine wichtige Säule für die zukünftige Entwicklung des Teams wird.

Die kommenden Jahre werden zeigen, ob sich die Investition in Luisa Geiselsöder für Portland auszahlt. Eines ist jedoch klar: Mit ihrer Power und ihrem Können kann sie die WNBA aufmischen und den deutschen Basketball in den Vereinigten Staaten weiter ins Rampenlicht rücken.