Gaugisch wirbelt kader dur: fünf em-gold-teens rücken in dhb-traum vor

Markus Gaugisch schickt die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit fünf frischen Gesichtern in den letzten Quali-Schritt. Die EM-Tickets sind gebucht, jetzt geht’s ums Experiment – und um zwei Siege gegen Nordmazedonien und Belgien.

Gold-generation vom u19-turnier sofort in a-team befördert

Chiara Rohr, Jana Walther, Aylin Bornhardt, Marlene Tucholke und Lara Däuble feierten 2025 in Skopje den Europameister-Titel – nun kehren sie in dieselbe Halle zurück, diesmal aber in Schwarz-Rot-Gold. Für Bornhardt und Kreis-Kollegin Ida Petzold endet der Lehrgang nach zwei Trainingstagen, doch der Eindruck bleibt. „Wir wollen wissen, wer international mitspielen kann“, sagte Gaugisch, „und wir wollen es früh herausfinden.“

Die Rotation trifft gestandene Weltmeisterinnen. Torhüterin Katharina Filter, Emily Vogel und Alexia Hauf pausieren komplett, Sarah Wachter, Alina Grijseels, Viola Leuchter und Annika Lott nur halb. Die Botschaft: Leistung schützt vor Jugend nicht.

Thomayer und von pereira: comeback nach verletzungspause

Thomayer und von pereira: comeback nach verletzungspause

Mareike Thomaier und Aimée von Pereira stehen wieder zur Verfügung – ein kleiner Seitenhieb auf den medizinischen Staff, der die Belastung endlich steuern kann. „Wir haben den Luxus, weil andere Länder noch zittern“, so Gaugisch. Deutschland ist mit 6:0 Punkten längst Gruppensieger.

Die Partien: 8. April in Skopje gegen Nordmazedonien, drei Tage später in Hamm gegen Belgien. Ziel ist nicht nur der Gruppensieg, sondern auch ein Sechs-Punkte-Sprint in die längste Saison der Geschichte – die Endrunde findet vom 3. bis 20. Dezember in fünf Ländern statt.

Der deutsche Kader trägt 21 Namen, aber nur 16 werden pro Spiel auflaufen. Wer spielt, entscheidet sich im letzten Video-Meeting am Flughafen. Die Entscheidung fällt live – und ohne Netz.