Champions-league-schock: bayern scheitert an schiri-pfiffen!

München bebt! Der Traum vom dritten Triple ist geplatzt – und nicht nur aufgrund der starken Leistung von Paris Saint-Germain. Der FC Bayern München verpasste knapp den Einzug ins Champions-League-Finale, während der Schiedsrichter João Pinheiro mit fragwürdigen Entscheidungen für kollerische Stimmung sorgte. Ein 1:1 gegen die Franzosen reichte nach dem Hinspiel-Rückschlag von 4:5 nicht.

Die entscheidenden fehlentscheidungen

Die Partie in München war geprägt von Kontroversen. Bereits in der 23. Minute sorgte ein strittiger Pfiff für Unmut: Kane wurde wegen Abseits zurückgepfiffen, obwohl Nuno Mendes möglicherweise knapp im Abseits stand. Doch der eigentliche Aufreger folgte kurz darauf: Nuno Mendes berührte den Ball mit dem ausgestreckten Arm, und statt Gelb-Rot für den PSG-Star gab Pinheiro einen Freistoß an Paris – eine klare Fehlentscheidung, wie selbst Karl-Heinz Rummenigge anmerkte. Laimer spielte den Ball zudem klar mit Bauch und Oberschenkel, was die Situation noch unglücklicher machte.

Die Bayern forderten vehement einen Elfmeter, als Vitinha den Ball aus der eigenen Hälfte heraus spielte und João Neves den Ball mit der Hand blockte. Doch weder Pinheiro noch der VAR erkannten den Strafstoß an. „Das ist Elfmeter und muss immer Elfmeter sein, weil es eine absichtliche Bewegung zum Ball ist“, kommentierte Ex-Schiri Manuel Gräfe die Szene.

Psg trifft zu beginn ins herz

Psg trifft zu beginn ins herz

Doch bevor die Diskussionen um die Schiedsrichterentscheidungen richtig in Fahrt kamen, schlug PSG zu. Bereits in der dritten Minute brachte Kvaratskhelia Dembélé in Schussposition, der die Bayern mit einem wuchtigen Schuss unter die Latte überraschte. Kvaratskhelia ist in den letzten sieben Champions-League-K.o.-Spielen an einem Tor beteiligt – ein neuer Königsklassen-Rekord.

Die Bayern wirkten im Vergleich zum Hinspiel verunsichert und machten zahlreiche einfache Fehler. Nur durch Einzelaktionen von Olise und Díaz konnten sie Gefahr erzeugen. Auch nach der Pause fehlte es an zündenden Ideen, einzig Manuel Neuer verhinderte weitere Treffer der Franzosen mit mehreren Glanzparaden.

Kane gelang in der Nachspielzeit der Ausgleich, doch es war zu spät, um den Triple-Traum noch am Leben zu erhalten. PSG fährt nun am 30. Mai nach Budapest ins Finale, wo sie auf den FC Arsenal treffen. Die Münchner müssen sich mit der bittere Erkenntnis begnügen, dass die Schiedsrichterentscheidungen ebenso wie die eigene Leistung eine Rolle bei diesem enttäuschenden Ausscheiden spielten.

Ballack schimpft: „riesiger fehler!“

Ballack schimpft: „riesiger fehler!“

Auch ehemalige Nationalspieler wie Bastian Schweinsteiger und Michael Ballack äußerten sich kritisch zu den Pfiffen. „Das war ein riesiger Fehler vom Schiedsrichter!“, wetterte Ballack und unterstrich die Frustration im gesamten Bayern-Lager.