Gaethje enthüllt: so provozierend hätte topurias sieg gewirkt

Justin Gaethje schlägt nach – mit Worten. Im Rogan-Podcast packt der frische Leichtgewichts-Champion aus, was ihn an Ilia Topuria am meisten störte: die Vorstellung, nach einer Niederlage dessen Überheblichkeit ertragen zu müssen.

"Ich habe für alles gekämpft. Wenn ich dort liegen geblieben wäre, hätte er die Grenze überschritten", sagt Gaethje mit rauer Stimme. Der Grund für die Eskalation liegt tiefer als im Käfig. Topuria schubste Gaethje beim Staredown, ein Tabubruch für jemanden, der sich sonst als Gentleman gibt. Die Mutter aller Provokationen war jedoch die verbal Attacke auf Gaethjes Vater – und die Referenz an Topurias Ex.

Der moment, als topuria die fassade verlor

Die Kamera hält fest, wie Topuria die Hände gegen Gaeth's Brust drückt. Für Sekunden verlässt ihn die Kontrolle. Ein Bild, das sich in die UFC-Folklore brennt, denn normalerweise umarmt El Matador selbst nach Knockouts seinen Gegner.

Während Gaethje mit Trevor Wittman im Podcast sitzt, wird klar: Der Respekt ist dahin. "Er hätte es uns unerträglich gemacht", wiederholt Gaethje. Die Ironie: Kaum hatte Topuria The Highlight ausgeknockt, streckte er die Hand aus – dieselbe, die zuvor gepasst hatte. Ein Gestus, der Gaethje kalt lässt.

Das familienverbot, das topuria durchbrach

Das familienverbot, das topuria durchbrach

Geschichten über Topurias Fairness ziehen Kreise. Nach dem Titelgewinn lud er Alexander Volkanovski zum gemeinsamen Kochen nach Spanien ein. Charles Oliveira erhielt nach der Niederlage statt Häme eine Umarmung. Bei Gaethje jedoch zog Topuria die Familie ins Spiel – und überschritt damit eine rote Linie.

Die Zahlen sprechen: In 27 UFC-Kämpfen war dies der erste Shove eines Topuria. Die Nachspielzeit ist unendlich. Kein Handschlag nach dem Gong, kein gemeinsames Foto, kein Plausch im Backstage. Stattdessen ein offener Wundenkampf, der sich jetzt im Podcast weiter entzündet.

Während die UFC nach Riyadh blickt, bleibt ein Schatten: Zwei Alphas, eine unversöhnliche Geschichte. Der Titel ist vergeben, der Groll nicht.