Fußball-wm in berlin: länge übertragungen im freien jetzt erlaubt!

Berlin macht’s möglich: Fans können Fußball-WM Partien ab sofort auch in der Nacht im Freien genießen. Der Berliner Senat hat eine Sonderregelung beschlossen, die längere Übertragungszeiten erlaubt – eine willkommene Nachricht für Gastronomie und Fußballbegeisterte vor dem Hintergrund der zeitversetzten Spiele in Mexiko, Kanada und den USA.

Mehr planungssicherheit für die gastronomie

Mehr planungssicherheit für die gastronomie

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 verspricht spannende Spiele, doch die ungewöhnlichen Zeiten stellen viele Betriebe vor Herausforderungen. Viele WM-Spiele finden aufgrund der Zeitzonenverschiebungen erst spät am Abend oder sogar in der Nacht statt. Um den Gastronomiebetrieben mehr Planungssicherheit zu geben und die Stimmung unter den Fans zu fördern, hat der Senat nun eine Anpassung der bestehenden Lärmschutzverordnungen vorgenommen.

Konkret bedeutet das: Spiele, die vor 22 Uhr angepfiffen werden, dürfen bis zum Abpfiff im Freien übertragen werden. Auch wenn in Berlin Nachtruhe ab 22 Uhr herrscht, werden die Partien, die rechtzeitig begonnen haben, nicht unterbrochen. Spiele, die später beginnen, dürfen jedoch nicht mehr öffentlich draußen gezeigt werden. Eine klare Regelung, die sowohl den Spaß der Fans als auch die Rücksichtnahme auf die Anwohner berücksichtigt.

Senatoren Ute Bonde (CDU) betonte die Bedeutung dieser Entscheidung: „Mit dieser Entscheidung appelliere ich zugleich an alle Beteiligten und Fans, während der Spiele und danach rücksichtsvoll und respektvoll miteinander umzugehen.“ Gerrit Buchhorn, Geschäftsführer des Hotel- und Gastronomieverbands Berlin, begrüßte die Regelung als einen wichtigen Impuls für die Branche, der zu einer lebendigen Atmosphäre in der Stadt beiträgt. Die ersten Spiele der deutschen Nationalmannschaft, darunter das Duell gegen Curaçao, können nun ohne Einschränkungen im Freien verfolgt werden.

Die Entscheidung des Berliner Senats reiht sich ein in die bereits vom Bundeskabinett beschlossenen Ausnahmen von den Lärmschutzbestimmungen auf Bundesebene ein. So ist gewährleistet, dass die Fußballbegeisterung ungehindert steigen kann – ganz zum Wohl von Fans und Gastronomie gleichermaßen. Es bleibt abzuwarten, ob andere Städte diesem Beispiel folgen und ebenfalls Sonderregelungen für die WM-Übertragungen einführen werden.