Füchse berlin vor nervenkrimi: final-four-hoffnungen gefährdet!
Berlin bangt! Die Füchse Berlin haben im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Veszprem HC eine bittere 34:35-Niederlage erlitten und müssen nun im Rückspiel alles auf eine Karte setzen, um noch eine Chance auf das lukrative Final Four zu haben. Die Ausgangslage ist delikat – und das, obwohl die Berliner lange Zeit die Kontrolle über die Partie zu haben schienen.
Die ungarn drehen das spiel in der schlussphase
Die Begegnung in Ungarn war ein Handball-Krimi vom Feinsten. Die Füchse Berlin, die im Vorjahr noch das Champions-League-Finale gegen den SC Magdeburg verloren hatten, präsentierten sich zunächst stark und führten bereits 20:17 zur Pause. Eine Fünf-Tore-Führung 20 Minuten vor dem Ende ließ auf einen Berliner Sieg hoffen, doch die Ungarn zeigten eine beeindruckende kämpferische Wende und nutzten die Fehler der Gäste eiskalt aus. Die Schlussphase gehörte den Hausherren, die mit besserer Nervenstärke und präzisem Abschluss die Partie noch drehen konnten.
Mathias Gidsel brilliert, kann Niederlage nicht verhindern: Obwohl Welthandballer Mathias Gidsel mit 13 Toren eine herausragende Leistung zeigte, konnte er die Niederlage nicht abwenden. Seine Treffer waren zwar entscheidend, doch die starke Abwehr von Veszprem und die überragende Torhüterleistung verhinderten einen Berliner Sieg. Die Füchse müssen sich nun fragen, wo es in der Abwehr hakt und wie sie die Angriffslust der Ungarn im Rückspiel neutralisieren können.

Sc magdeburg auf finalkurs
Während die Füchse mit einem knappen Rückstand nach Berlin zurückkehren, scheint der SC Magdeburg bereits auf dem Weg ins Finalturnier zu sein. Der Pokalsieger setzte sich bei Pick Szeged mit 35:28 durch und hat damit die Nase vorn. Die Ausgangslage für die Berliner ist also alles andere als rosig. Trainer Nicolej Krickau hatte vor dem Spiel bereits von einem „brutalen Spiel“ gesprochen – seine Worte scheinen sich nun zu bewahrheiten.
Die kommende Woche wird entscheidend sein. Die Füchse müssen ihre Leistung deutlich steigern, um im Rückspiel gegen Veszprem HC zu bestehen und die Chance auf den ersten Titel in der Königsklasse wahren. Die Fans dürfen gespannt sein, ob das Team die Nerven behält und den Rückstand in der Hauptstadt wettmachen kann. Denn eines ist klar: Die Reise zum Final Four in Köln wird kein Selbstläufer.
