Formel-1-rookie lindblad fährt 300 km/h – aber kein auto auf der straße

Arvid Lindblad besitzt eine FIA-Superlizenz, mit der er in der Königsklasse des Motorsports an den Start gehen darf. Was er nicht besitzt: einen ganz normalen Führerschein. Der 18-jährige Brite vom Team Visa Cash App Racing Bulls ist damit offiziell schneller als die meisten Menschen auf diesem Planeten – auf der Rennstrecke zumindest. Im Straßenverkehr ist er auf Taxi und Uber angewiesen.

Superlizenz ja, führerschein nein – die ironie des jahres

Superlizenz ja, führerschein nein – die ironie des jahres

Die FIA genehmigte Lindblads Superlizenz am 10. Juni 2025, womit sein Weg in die Formel 1 offiziell geebnet war. Doch die britische Fahrerlaubnisbehörde DVLA wartet noch auf seinen Antrag. Lindblad selbst bringt es mit entwaffnender Ehrlichkeit auf den Punkt: „Ich hatte keinen Führerschein, was ziemlich ironisch ist. Ich war ein bisschen beschäftigt und, um ehrlich zu sein, ein bisschen faul. Taxis und Uber sind zugänglicher, also braucht man kein eigenes Auto – aber ich kann mich nicht mehr ewig von meiner Mutter fahren lassen.