Formel 1 2026: letzte testtage in bahrain – wer setzt sich durch?
Kurzer winter, intensive vorbereitung
Der Winter vor der Formel 1 Saison 2026 verspricht, der bisher kürzeste in der Geschichte zu werden. Die Vorbereitungsphase mit nur neun Tagen auf der Strecke ist anspruchsvoll. Es bleiben nur noch drei Tage, bevor in Bahrain die finale Bestätigung erfolgen soll, und die Teams sich auf den Großen Preis von Australien vorbereiten. Die kommende Saison wird voraussichtlich von ständigen Weiterentwicklungen geprägt sein, aber niemand möchte mit einem Fehlstart in eine erneut verrückte Meisterschaft beginnen, die mit zwei Rennen in Spanien (Montmeló und MadRing) aufwartet.

Erste erkenntnisse aus barcelona
Die ersten sechs Testtage in Barcelona haben bereits einige klare Tendenzen aufgezeigt. Lewis Hamilton zeigte sich als stärkster Fahrer, während Ferrari ein hohes Entwicklungspotenzial besitzt. Sie konzentrierten sich auf Zuverlässigkeit und werden mit Neuerungen in Bahrain an den Start gehen. Besonders aufgefallen ist jedoch Mercedes, dessen Fahrer Antonelli und Russell beeindruckende Rundenzeiten erzielten. Es wird spekuliert, dass das Team noch Reserven hat, insbesondere im Hinblick auf die Motorenentwicklung.

Red bull und die herausforderung der nachhaltigkeit
Auch Red Bull scheint mit einem soliden Auto in allen Bereichen aufzuwarten, und der Motor hat bisher wenig Probleme gezeigt. Max Verstappen, der kein großer Fan der neuen F1-Autos ist, zeigte sich positiv, betonte aber die harte Arbeit im Hintergrund. Allerdings gab es Berichte, dass Mercedes Probleme mit ihrem nachhaltigen Kraftstoff (von Petronas) hat. Die Entwicklung des Motors ist entscheidend, und Verstappen unterstrich die Realität, dass er die neuen Autos nicht mag, aber als Fahrer realistisch sein muss.

Mclaren und aston martin im fokus
McLaren schloss die Tests in Bahrain mit einem positiven Gefühl ab, insbesondere hinsichtlich des Tempos. Bei Aston Martin ist die Arbeit jedoch noch lange nicht abgeschlossen. Die radikalen Lösungen im Stil von Newey sind zwar Realität, aber der AMR26 liegt deutlich hinter der Spitze. Stroll äußerte sich hart: „Der Motor versagt, das Gleichgewicht stimmt nicht, Grip fehlt… und vier Sekunden Rückstand.“ Fernando Alonso blieb jedoch ruhig und verwies auf die 2023er Saison von McLaren, die ebenfalls einen schwierigen Start hatte, aber später Rennen gewinnen konnte.

Aston martin braucht mehr leistung
Im zweiten Test in Bahrain muss Aston Martin unbedingt mehr Leistung aus dem Honda-Motor herausholen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Die geplanten Neuerungen könnten sich verzögern, aber die Strecke wird zeigen, worauf sich das Team konzentrieren muss. Alonso betonte die Herausforderung, sich an die neuen Regeln anzupassen, aber auch das Potenzial von Newey, ein wettbewerbsfähiges Auto zu entwickeln.
Williams: realismus und fortschritt
Williams geht mit einem realistischeren Ansatz in die Saison. Das Auto kam spät, zeigt aber Stabilität. Es fehlt jedoch noch an Geschwindigkeit, und das Team arbeitet daran. Carlos Sainz ist ein wichtiger Faktor, um das Auto zu optimieren, und man erwartet weitere aerodynamische Updates, die nicht rechtzeitig für Australien fertig sein werden. Sainz selbst fordert lediglich Fortschritt und zeigte sich zuversichtlich, die Leistung der anderen Fahrer zu verbessern.
Drei tage in bahrain: die entscheidende phase
Die britischen Teams und die 10 anderen Teilnehmer haben noch drei Tage Zeit (jeweils acht Stunden: 8:00 bis 12:00 Uhr, 13:00 bis 17:00 Uhr) in Bahrain, um ihre Autos zu verbessern. Die Referenzzeit liegt bei 1:33.669 Minuten, aufgestellt von Kimi Antonelli am letzten Tag der ersten Testreihe. McLaren und Williams absolvierten während der Tests insgesamt 422 Runden.
