Florian wirtz unter beschuss: tv-experte fordert 125-millionen-euro-verkauf
125 Millionen Euro für 14 Scorerpunkte – Craig Burley spart nicht mit Kritik. Der Ex-Schotte wettert öffentlich gegen Florian Wirtz und will den deutschen Nationalspieler schon nach einer Saison wieder abstoßen.
„Hört endlich auf, um den heißen Brei herumzureden“, donnerte der frühere Chelsea-Profi bei ESPN. „Ich habe die Schnauze voll.“ Für Burley ist Wirtz in Liverpools Dress „das absolute Leichtgewicht“. Die Zahlen geben ihm recht: 38 Pflichtspiele, sechs Tore, acht Assists – das reicht nicht für einen Klub, der die Premier League gewinnen will.

„Wo sind die dribblings, die drei gegner stehen ließen?“
Der 54-Jährige bohrt nach. „In Leverkusen hat er gespielt, als wäre der Platz sein Garten. Hier sieht er aus, als wüsste er nicht mal, wo die Tore stehen.“ Burleys Verdikt: „Wenn er nicht trifft, muss er zumindest die Abwehr entblättern. Stattdessen versteckt er sich.“
Die Positionsfrage ist dabei kein Alibi. Jürgen Klopp schob Wirtz zuletzt auf links, weil die Zehner-Rolle an anderen hängt. Burley klingt das wie ein Todesurteil: „Sein Fußball lebt als Zehner. Wenn das nicht klappt, muss Liverpool ihn verkaufen – und zwar schnell.“
Die Ablöse von 125 Millionen Euro wirft einen langen Schatten. „Ein wenig eine Verschwendung“, sagt Burley und meint damit eine der teuersten Enttäuschungen der Klubgeschichte. Für Wirtz bleiben wenige Monate, um den Verdacht zu entkräften, dass Liverpool hier einen Fehlgriff in Gala-Stückzahl gebucht hat.
