Flensburg plant doppel-coup: uscins und kristjansson sollen 2027 den angriff übernehmen

Die SG Flensburg-Handewitt hat genug vom Pytlick-Theater. Statt weiter über den dänischen Shootingstar zu diskutieren, arbeitet der Klub laut shz-Meldung hinter den Kulissen an einem Transferpoker, der die Liga 2027 umhauen könnte: Renars Uscins und Viggo Kristjansson sollen an die Förde kommen – und das Duo auf der rechten Rückraumseite komplett erneuern.

Deutscher nationalspieler und isländer als neue doppelsechs

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Uscins, 23, gilt als Zukunftsmann im DHB-Team, Kristjansson, 32, als Erlagens Lebensversicherung. Beide Verträge laufen 2027 aus. Flensburg will zuschlagen, bevor die Konkurrenz reagiert. Denn intern tickt die Uhr: Niklas Kirkelökke kehrt 2027 zu Fredericia HK zurück, Kent Robin Tönnesen wird mit 36 zur selben Zeit in die Handball-Rente gehen. Die Lücke ist kalkuliert, die Lösung ambitioniert.

Doch es gibt einen Haken. Kristjansson könnte schon diesen Sommer kommen – wenn sich Flensburg und Erlangen auf eine Ablöse einigen. Der Isländer wurde bereits beim Spaziergang am Hafen gesichtet, Berater an seiner Seite, SG-Geschäftsstelle vor Augen. Die Bilder gingen viral, die Gerüchte ebenfalls. Offiziell schweigt Holger Glandorf: „Wir äußern uns erst dann, wenn es etwas zu vermelden gibt.“

Die Botschaft ist trotzdem angekommen: Flensburg will nicht länger nur über Abgänge reden, sondern über Zukäufe, die die Liga verändern. Uscins bringt Tempo, Kristjansson Erfahrung. Gemeinsam wären sie ein Hybrid aus deutscher Jugend und nordischer Coolness – und würden den Angriff der SG sofort auf internationales Top-Niveau heben.

Die Frage ist nicht mehr, ob der Transfer kommt, sondern wann. Und ob Erlangen mitspielt. Denn ohne Kristjansson verliert der Aufsteiger 30 Prozent seiner Tore. Flensburg weiß das, Erlangen auch. Die Verhandlungen laufen, der Preis steigt mit jedem Tag. Sommer 2024 oder 2027 – am Ende zählt nur, wer den besseren Pokerface hat.