Feuerprobe bestanden: italienische florett-herren dominieren in antony!
Ein furioser Auftritt der italienischen Florett-Herren in Antony! Guillaume Bianchi, Filippo Macchi, Tommaso Marini und Giulio Lombardi haben bei den Europameisterschaften einen weiteren Titel errungen und damit ihre beeindruckende Erfolgsserie fortgesetzt. Die Konkurrenz war zwar da, doch gegen das italienische Team war an diesem Tag kaum etwas auszurichten.

Der weg zum sieg: von viertelfinale bis finale
Die Reise zum erneuten Gold war alles andere als ein Selbstläufer. Nach einer überzeugenden Vorstellung im Viertelfinale gegen Großbritannien (45-18) mussten die italienischen Fechter im Halbfinale gegen Russland (AIN) bis zum Schluss kämpfen, bevor sie einen knappen Sieg mit 45-43 verbuchen konnten. Doch der finale Kampf gegen Frankreich offenbarte schonungslos die Überlegenheit des italienischen Teams. Mit einem deutlichen Ergebnis von 45-22 wurde die Partie entschieden.
Die deutsche Damen-Florettmannschaft hingegen konnte sich in Antony nicht ganz durchsetzen. Trotz eines erfolgreichen Starts mit Siegen gegen Großbritannien (43-14) und Deutschland (36-14) verpassten Rossella Fiamingo, Giulia Rizzi, Alberta Santuccio und Gaia Caforio den Sprung aufs Podium. Die Halbfinalniederlage gegen Ungarn (38-30) und die anschließende Niederlage im Kampf um Bronze gegen die Ukraine (29-28) bedeuteten letztlich den vierten Platz – ein enttäuschendes Ergebnis für die deutschen Fechterinnen.
Die italienische Dominanz im Florett ist unbestritten. Fünf Europameisterschaften in Folge – ein beispielloser Erfolg, der die Leistungsfähigkeit und das Können der italienischen Fechter unterstreicht. Die Gegner müssen sich warm anstrengen, um überhaupt eine Chance gegen dieses Team zu haben. Die Frage ist nicht, ob Italien den nächsten Titel holen wird, sondern wann.
