Ferrero: kein kontakt zu sinner – trainer-gerüchte dementiert!
Die Tenniswelt brodelt: Gerüchte über eine mögliche Trainer-Kooperation zwischen Juan Carlos Ferrero und Jannik Sinner machten in den letzten Tagen die Runde. Doch Ferrero hat diese Spekulationen nun entschieden zurückgewiesen – mit einer Klarstellung, die für Aufsehen sorgt.

Keine gespräche mit dem italienischen star
Ferrero, einst selbst Weltranglistenerster, betonte in einem Interview mit der spanischen Zeitung „El País“, dass es keinerlei Kontakt zwischen ihm und Sinner gegeben habe. „Ich habe keinerlei Kontakt mit ihm gehabt“, erklärte der 46-Jährige unmissverständlich und widersprach damit den Berichten, die eine mögliche Zusammenarbeit andeuteten. Es ist ein klares Statement, das die Gerüchteküche um Sinner’s Trainerteam erst recht befeuern dürfte.
Obwohl Ferrero zugab, in der Vergangenheit Gespräche mit anderen Spielern geführt zu haben, betonte er ausdrücklich, dass dies nicht auf Sinner zutraf. Stattdessen konzentriere er sich aktuell auf andere Projekte, darunter seine Arbeit im Golfsport und die Weiterentwicklung seiner Akademie in Villena.
Ein Wechsel schließt Ferrero aber nicht kategorisch aus. „Wenn der Moment kommt, wieder jemanden zu trainieren, werden wir sehen, wer es ist“, ließ er in Richtung Zukunft wissen. Die Frage, wer Sinner’s neuer Trainer werden könnte, bleibt damit offen und sorgt für weitere Spekulationen.
Die Trennung von Carlos Alcaraz, Ferrero’s vorherigem Schützling, lag demnach an unterschiedlichen Vorstellungen über die zukünftige Ausrichtung. „Wir hatten nicht dieselbe Vorstellung davon, wie es weitergehen soll, und jeder hat seinen eigenen Weg gewählt“, erklärte Ferrero. Eine emotionale Belastung räumte er ein: „Wenn es zu einer solchen Trennung kommt, ist man zunächst traurig, und später bleibt eine gewisse Wehmut über eine so schöne Beziehung, die zu Ende geht.“
Trotzdem blickt Ferrero optimistisch auf die Zukunft seines ehemaligen Schützlings. „Er kann einer der Besten der Geschichte werden“, sagte er und fügte hinzu, dass vor allem die Motivation entscheidend sei: „Das Einzige, was ihn bremsen könnte, wäre ein Motivationsverlust.“
Die jüngsten Erfolge von Jannik Sinner, insbesondere sein Triumph in Monte Carlo, unterstreichen seine Position als einer der Top-Spieler der Welt. Die Suche nach einem neuen Trainer wird daher zu einer strategisch wichtigen Entscheidung, die den weiteren Karriereweg des italienischen Tennisstars maßgeblich beeinflussen könnte. Der Druck, einen adäquaten Nachfolger für das Team von Sinner zu finden, ist enorm – Ferreros Dementi macht die Suche umso spannender.
