Ferrari startet mit trümmerhype: montoya sagt debakel voraus

Der Mythos zerbröckelt. Am Sonntag, wenn die Lichter in Melbourne ausgehen, könnte Ferrari schon wieder nur die Statist füllen. Juan Pablo Montoya spricht aus, was viele denken: »Ferrari wird nicht liefern. Es ist jedes Jahr dasselbe.«

Montoya lacht ferrari aus

Der Kolumbianer, einst Selbstfahrer mit Williams und heute scharfer Beobachter, hat keine Lust mehr auf Versprechungen. Er erinnert sich an 2002 und 2003, als er sich mit Michael Schumacher duellierte. Damals war Ferrari das Maß aller Dinge. Jetzt? »Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, dass sie plötzlich gewinnen.« Die Worte klingen wie ein Seitenhieb gegen die gesamte Maranello-Führung.

Die Saison 2025 war ein Fiasko: null Siege, Platz vier in der Konstrukteurs-WM. Die rote Seuche. Neue Aero-Regeln, neue Reifen, neue Hoffnung? Montoya zuckt nur mit den Schultern. »Es ist schwer zu glauben.«

Hamilton steht auf dem prüfstand

Hamilton steht auf dem prüfstand

Lewis Hamilton, 41 Jahre, sieben Weltmeistertitel, zweites Jahr im Rot. Die PR-Maschine wirbt mit Legenden-Storys, doch die Stoppuhr lügt nicht. In den Wintertests war er schneller als Charles Leclerc – aber nur auf einer Runde. Im Rennrhythmus fehlten noch einmal drei Zehntel. »Er muss Teamkollege Leclerc angreifen, sonst wird er zur Randfigur«, sagt ein Ingenieur anonym.

Bernie Ecclestone, 94, der ehemalige Zirkusdirektor, glaubt noch an ein Happy End. »Lewis wird der Sache auf den Grund gehen«, prophezeit er. Doch selbst Ecclestone kann nicht erklären, warum die roten Boxenstopps 2025 im Schnitt 0,4 Sekunden langsamer waren als die von McLaren.

Die erste antwort folgt um 6:00 uhr deutscher zeit

Die erste antwort folgt um 6:00 uhr deutscher zeit

Albert Park ist eine Tempostrecke geworden, 2026 noch schneller mit dem zweiten DRS-Sektor. Ferrari testete dort mit vollem Tank und fand 0,7 Sekunden Rückstand auf Red Bull. Die Ingenieure sprechen von »ungeklärten Abtriebslöchern« am Boden. Montoya lacht wieder: »Klingt nach 2024, 2023, 2022 …«

Die Wahrheit kommt im Rennen. Wenn die Reifen nach 15 Runden einbrechen, wenn die Strategie erneut versagt, wenn Hamilton hinter dem ersten Stint auf Platz sieben liegt – dann wird selbst die letzte Fan-Fahne zittern. Ferrari hat 16 Rennwochenenden, um Montoya zu widerlegen. Die Uhr tickt. Der Mythos hat keine Pause mehr.