Ferguson fällt weg – brightons hoffnung auf torjäger zerschellt an der knöchel-op
Evan Ferguson ist raus. Fertig. Die Saison für den 21-Jährigen endet am 11. März, nicht mit einem Finalsieg, sondern auf dem OP-Tisch in Mailand. Ein Eingriff am linken Sprunggelenk, „erfolgreich“, wie er selbst auf Instagram postete – doch das hilft Brighton & Hove Albion nicht mehr.

Der plan: statt premier-league-kampf jetzt harte reha
Seit Wochen spielte der Ire mit Schmerzen, die Zahlen lagen offen auf dem Tisch: nur zwei Liga-Tore nach Jahreswechsel, Laufdistanz zurück um 12 %. Der Klub zögerte, Ferguson drängte. Entscheidung: sofortiger Eingriff, um das chronische Problem zu lösen. Die Folge: keine Play-offs mit Irland, keine Endphase im Kampf um Europa. Brighton muss bis Juni auf seinen Stürmer verzichten – und dann? Laut Vereinsangaben „kehrt er zurück“, doch intern heißt es: nur, wenn die Reha perfekt verläuft.
Die Ablösesumme von 17 Millionen Euro, die Brighton vor zwei Jahren an Bohemians Dublin überwies, wirkt plötzlich wie ein Sparbuch, das man nicht abrufen kann. Trainer Fabian Hürzeler muss nun auf Danny Welbeck und João Pedro setzen – zwei Angreifer, deren Belastungsgrenzen längst erreicht sind.
Für Ferguson persönlich bedeutet der Einschnitt noch mehr: Er verpasst die EURO-Qualifikationsspiele der irischen Nationalmannschaft, die ohnehin schon auf dem Abstellgleis steht. Die Hoffnung, sich mit Toren für Topklubs zu empfehlen, zerplatzt ebenfalls. Stattdessen plant er bereits den Sommer-Start in der Amex-Trainingsanlage – mit einem individuellen Programm, das vorsieht, erst einmal Wasserlaufbänder zu quälen, bevor er wieder Rasen unter den Stollen spürt.
Brighton steht mit 42 Punkten auf Rang zehn, drei Spieltage vor Schluss noch im Soll. Doch die Frage bleibt: Wer schießt die Tore, wenn der Gegner sich dicht macht? Die Antwort lautet: nicht Evan Ferguson – und das wird noch lange so bleiben.