Félix auf der bank: quaresma kritisiert martínez!
Houston – Ein Schock für alle portugiesischen Fußballfans: Joao Félix, der portugiesische Offensivstar, saß im ersten WM-Spiel gegen die Demokratische Republik Kongo nur als Joker zu. Null Minuten Einsatzzeit! Und das, obwohl er in Saudi-Arabien eine Saison mit 26 Toren und 19 Assists hingelegt hat – weit mehr als in seinen vorherigen Stationen bei Chelsea und Milan. Die Frage, die nun brennt: Warum lässt Roberto Martínez dieses Talent so lange auf der Bank?
Die überraschende entscheidung des trainers
Die Aufstellung von Bruno Fernandes, Bernardo Silva und Pedro Neto im Angriff sorgte für Aufsehen, ebenso wie das Fehlen von Rafael Leão und Francisco Conceição in der Startelf. Ricardo Quaresma, der im 'LiveModeTV'-Nachspiel zeigte, ließ seine Enttäuschung lautstark zum Ausdruck bringen: “Ich glaube weiterhin an dich, Joao! Sag deinem Trainer, er solle dich öfter spielen lassen.” Auch Peter Schmeichel, ehemaliger Torhüter der dänischen Nationalmannschaft, äußerte sich kritisch auf 'FOX': 'Wie kann man Spieler wie Joao Félix und Rafael Leão auf der Bank lassen, wenn das System nicht funktioniert? Portugal hat zu viel Offensivpower für solch eine vorsichtige Herangehensweise.'

Tomás da cunha lüftet den schleier
Der portugiesische Journalist Tomás da Cunha, Kommentator bei 'DAZN' und 'TSF Rádio', versucht, die Entscheidung von Roberto Martínez zu erklären. Er sieht drei Hauptgründe: Erstens, Bernardo Silva agiere oft als eingerückender Rechtsaußen, was die Notwendigkeit eines klassischen Außenstürmers an der anderen Seite erhöhe – eine Rolle, die Pedro Neto oder Leão besser ausfüllen würden. Zweitens sei Nuno Mendes im PSG als aggressiver Flügelverteidiger positioniert, der frühzeitig in den Angriff stößt, was nicht ganz zu Félix' Spielstil passe. Und drittens, so Cunha, spiele die komplizierte Beziehung zwischen Cristiano Ronaldo und Joao Félix eine Rolle.
