Fc thun dominiert die super league – servette erlebt bitteren rückschlag
Thun unaufhaltsam: sechster sieg in serie
Der FC Thun festigt seine Position als führende Mannschaft der Super League. Mit einem beeindruckenden 3:1-Auswärtssieggegen Servette Genf feierten die Berner Oberländer ihren sechsten Sieg in Folge und demonstrierten erneut ihre Dominanz. Nach 23 Spieltagen liegt Thun souverän an der Tabellenspitze.

Gourvennec erkennt thuns überlegenheit an
Servette-Trainer Jocelyn Gourvennec zeigte sich nach der Partie wenig überrascht von der Stärke des Gegners. Er formulierte deutlich: „Die Frage ist nicht mehr, ob Thun die Meisterschaft gewinnt, sondern wann.“ Dieser klare Kommentar unterstreicht die beeindruckende Leistung und Konstanz des FC Thun in dieser Saison. Der Rückstand von Servette auf den Tabellenführer beträgt nun bereits 27 Punkte.

Servettes längste serie durchbrochen
Vor dem Spiel gegen Thun hatte Servette eine beachtliche Serie von einem Sieg und zwei Unentschieden hingelegt – ihre bisher längste ungeschlagene Serie in dieser Saison. Doch gegen den Tabellenführer mussten die Genfer einen herben Dämpfer einstecken. Captain Steve Rouiller analysierte: „Details haben den Unterschied gemacht. Kurz vor der Pause verpassen wir den Ausgleich. Das war der Wendepunkt.“

Zwei frühe gegentore entscheiden die partie
Die erste Halbzeit sah bereits wenig vielversprechend für Servette aus. Durch zwei frühe Freistoß-Tore gerieten die Genfer in Rückstand. Gourvennec sah die Problematik ebenfalls in den „Kleinigkeiten“, die seinem Team immer wieder zum Verhängnis werden. Ein Lattentreffer zu Beginn der zweiten Hälfte und im direkten Gegenzug das dritte Tor für Thun besiegelten die Niederlage.

Rote karte für jallow verschärft die situation
Zur Unverschlimmerung der Lage erhielt der eingewechselte Ablie Jallow nach einer Tätlichkeit die rote Karte. „Das macht uns zu schaffen“, so Gourvennec frustriert. „Um gegen den Tabellenführer zu gewinnen, muss alles stimmen. Das war nicht der Fall. Wir können uns keine halben Sachen leisten.“
Thun als team geschlossen stark
Während Servette mit sich selbst kämpft, zieht Thun seine Kreise an der Tabellenspitze. Nach Siegen gegen Basel, die Young Boys und nun Servette, haben die Berner Oberländer eindrucksvoll bewiesen, warum sie in dieser Saison das beste Team der Liga sind. Trainer Mauro Lustrinelli betonte: „Unsere Mannschaft ist reif, organisiert und hat die richtige Mentalität. Das gibt uns das Selbstvertrauen, auch Rückstände aufzuholen und Spiele zu drehen.“
Gourvennec bleibt optimistisch, setzt auf top 6
Trotz der deutlichen Niederlage und des großen Rückstands auf Thun gibt Gourvennec die Hoffnung nicht auf. „Wir streben weiterhin die Top 6 an. Es fällt mir schwer, das nach einer Niederlage zu sagen, aber ich glaube wirklich daran“, so der Trainer. Servette will sich weiterentwickeln und die Fehler analysieren, um in den kommenden Spielen wieder erfolgreich zu sein. Die nächste Chance zur Wiedergutmachung bietet sich bereits in der kommenden Runde – allerdings ohne den gesperrten Jallow.
