Fazio startet durch: 1,35 mio zuschauer und ein talk mit bebe vio

Die Sonntagabend-Depression hat ausgedient. Fabio Fazio schickt Che tempo che fa auf Nove in die zweite March-Runde – und die Quoten versprechen, dass das Sofa wieder voll wird. 1,35 Millionen Italiener blieben letzte Woche dran, 7,8 % Share. Das reicht, um Medienmanager in Mailand nervös machen zu können.

Bebe vio, trinca und zwei bestseller-autoren im selben studio

Bebe vio, trinca und zwei bestseller-autoren im selben studio

Am 15. März um 19.30 Uhr schiebt Fazio den Tisch zurecht, Luciana Littizzetto poliert die Spucke aus den Mikrofonen, Filippa Lagerbäck checkt die Kameradistanz. Dann platzen herein: Paralympics-Goldie Bebe Vio – Maske runter, Stachel oben. Jasmine Trinca trägt frisches Roman-Kopfkino mit. Paolo Giordano und Niccolò Ammaniti liefern Zahlen und Apokalypse. Vier Gäste, null Langeweile, ein Moderator, der weiß, dass das Netz nur dann mitjubelt, wenn das Sofa brennt.

Parallel dazu schaltet Discovery+ den Stream frei. Wer die App startet, landet direkt im Backstage-Kaninchenbau. Dort flüstern Kameraleute, dass Fazio vor jeder Sendung ein altes Cassette-Cover von Per sempre sì auf den Tisch legt – als Glücksbringer für Spalletti und Juve. Ob Sal Da Vinci heute wieder vorbeischaut? Die Produktion schweigt, aber die Whatsapp-Gruppe der Regie kocht.

Die Messlatte steht: 1,35 Millionen ist die Marke, die jetzt jede Woche fallen muss. Sonst droht der Abriss auf digitale Kleinstkultur. Fazio aber lacht sich das Zittern weg. Er hat die Paralympics-Queen, einen Oscar-Gewinner und zwei Schriftsteller, die Italien erklären, ohne es zu verstehen. Wenn das kein Grund ist, den Wein schon mal kaltzustellen. Die Fernbedienung liegt bereit – und sie wird nicht ruhen.