Fähndrichs olympia-traum geplatzt: schock nach viertelfinal-aus im sprint

Enttäuschung und ratlosigkeit nach dem sprint-aus

Nadine Fähndrich erlebte bei den Olympischen Spielen in Italien einen schweren Rückschlag. Die 30-jährige Luzernerin schied im Viertelfinal des Sprints aus und verlor damit ihre Chance auf eine Medaille. Im Interview mit dem SRF zeigte sich Fähndrich fassungslos und kämpfte mit den Tränen. "Ich weiß nicht, was passiert ist", sagte sie sichtlich niedergeschlagen.

Dominanter lauf, unerwarteter einbruch

Dominanter lauf, unerwarteter einbruch

Fähndrich hatte ihren Lauf zunächst dominant gestaltet und führte fast die gesamte Runde. Sie hielt sogar die Qualifikationsschnellste, Linn Svahn, lange in Schach. Doch gegen Ende des Rennens verlor sie an Boden und wurde von fast allen Konkurrentinnen überholt. Ein überraschender Einbruch, der viele Beobachter verblüffte.

Colognas analyse: eine große überraschung

Colognas analyse: eine große überraschung

Dario Cologna, der SRF-Experte, zeigte sich überrascht von dem Ausgang: „Das war wirklich nicht zu erwarten. Eine riesige Überraschung und eine große Enttäuschung für Nadine.“ Er bezeichnete das Ausscheiden als einen „Schock fürs Schweizer Team“ und betonte die unerwartete Wendung des Rennens.

Fähndrichs selbstreflexion und mögliche ursachen

Fähndrich selbst gab sich ratlos: „Ich hatte das Gefühl, dass ich alles gemacht habe, was ich konnte. Auf der Zielgerade wollte es dann nicht mehr.“ Sie vermutete, dass sie möglicherweise eine etwas langsamere Spur erwischt habe, was ihren Lauf beeinträchtigt haben könnte. Die Enttäuschung war spürbar.

Trost und anerkennung im team

Nach dem Rennen wurde Fähndrich in der Kabine von ihren Teamkollegen getröstet. Sie betonte jedoch, dass ihre Leistung nicht nur an einer Medaille gemessen werden dürfe: „Die Arbeit ist genau gleich groß, egal, ob es aufgeht oder nicht. Es darf uns stolz machen, was wir bisher geleistet haben.“

Dankbarkeit und blick nach vorn

Mit bewegenden Worten richtete sich Fähndrich an ihr Umfeld: „Für mich ist es sehr schwierig, weil ich weiß, wie viele Leute so viel investiert und gelitten haben. Es tut mir sehr leid für sie, wenn am Schluss ein Puzzleteil fehlt.“ Trotz der Enttäuschung zeigte sie Dankbarkeit und den Willen, weiterzumachen.

Bilanz der bisherigen spiele

Ein Drittel der bei den Olympischen Spielen in Beijing gewonnenen Medaillen konnte in Italien nicht verteidigt werden. Dies unterstreicht den hohen Wettbewerbsdruck und die Unvorhersehbarkeit des Sports. Die Schweizer Delegation wird nun versuchen, in den kommenden Wettbewerben wieder erfolgreich zu sein.