Fabregas schmeißt como um: roma trifft auf eine komplett neue startelf

Como empfängt Roma zum 29. Spieltag – und Cesc Fabregas schickt eine Mannschaft auf den Rasen, die kein Gegner scouten konnte. Butez statt Vicario, Ramon statt D’Ambrosio, Diego Carlos neben Kempf: Drei Wechsel in der Abwehr, zwei Neue auf den Flügeln, ein Teenager hinter der Spitze. Das 3-4-2-1 wirkt wie ein Laborversuch, das Sinigaglia ist ab 18 Uhr ein Kriegs- und Forschungsgebiet zugleich.

Gasperini antwortet mit malen, el shaarawy und der roma-variante des 3-4-2-1

Gasperini antwortet mit malen, el shaarawy und der roma-variante des 3-4-2-1

Während Fabregas seine Startelf radikal umkrempelt, setzt Gasperini auf Kontinuität – mit einem einzigen, aber brisanten Joker. Malen rückt in die Mitte, El Shaarawy schlängelt sich zwischen die Linien, Pellegrini operiert als falsche Neun. Koné und Cristante sollen die Räume zustellen, die Como mit Valle und Smolcic reißt. Die drei gegen drei im Zentrumwird das Spiel entscheiden.

Die Formationen im Überblick: Como spielt mit Butez – Ramon, Diego Carlos, Kempf – Smolcic, Sergi Roberto, Da Cunha, Valle – Nico Paz, Caqueret – Baturina. Roma antwortet mit Svilar – Ghilardi, Mancini, Hermoso – Celik, Koné, Cristante, Wesley – El Shaarawy, Pellegrini – Malen. Beide Teams pressen hoch, beide wollen den vierten Mann in der ersten Pressinglinie aus dem Spiel nehmen. Wer den ersten Pass trifft, besitzt 45 Minuten lang die Oberhand.

Der Blick auf die Tabelle täuscht. Como hat drei Siege in Folge, Roma nur einen Punkt aus den letzten fünf Auswärtsspielen. Doch die Zahlen interessieren heute niemanden im Stadion. Es geht um Fabregas’ Experiment, um Gasperinis Antwort, um die Frage, ob Talent taktische Disziplin schlagen kann. Die Antwort gibt es live – ohne Werbeunterbrechung, ohne Sicherheitspuffer. Der Ball rollt, die Karten sind neu gemischt.