Fabregas ehrt bearzot-preis: „como ist meine familie“
Ein Applaus hallte durch den Salone d’Onore des italienischen Verbands: Cesc Fabregas, der spanische Fußballvirtuose, wurde mit dem prestigeträchtigen Premio Nazionale Enzo Bearzot ausgezeichnet. Eine Ehrung, die weit über die reine Anerkennung seiner sportlichen Leistungen hinausgeht und ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit dem italienischen Fußball demonstriert.

Mehr als nur ein fußballer: fabregas’ emotionale bindung zu como
Fabregas, der aktuell als Trainer beim Serie B-Team Como 1907 tätig ist, nahm die Auszeichnung gerührt entgegen und betonte seine tiefe Verbundenheit mit dem Verein. „Ich fühle mich hier seit dem ersten Tag geliebt“, erklärte er. „Como ist für mich wie eine Familie.“ Diese Worte sind umso bedeutsamer, da Fabregas bereits in der Vergangenheit Interesse an anderen Vereinen geweckt hatte. Er räumte ein, dass er sich im vergangenen Jahr über die Arbeitsweise anderer Klubs informiert habe, entschied sich aber letztendlich, in Como zu bleiben. Ein klares Zeichen dafür, dass er hier nicht nur einen Job, sondern ein Projekt gefunden hat, an das er glaubt.
Die Entscheidung, einen Ausländer mit dem Bearzot-Preis zu ehren, unterstreicht die wachsende Bedeutung des internationalen Austauschs im italienischen Fußball. Damiano Lembo, Präsident der Us Acli, betonte, dass die Auszeichnung Fabregas für Innovation und verdienter Leistung stehe. Ein Lob, das auch auf die Arbeit des gesamten Teams in Como zutrifft, das unter Fabregas‘ Regie von der Serie B in die Serie A aufgestiegen ist.
Neben Fabregas wurde auch die Legende Fabio Capello mit einem Preis für sein Lebenswerk geehrt. Capello lobte Fabregas’ Arbeit: „Er hat in drei Jahren großartige Dinge geleistet, eine fantastische Arbeit. Er hat etwas Neues ins italienische Fußball gebracht, spielt einfach, schnell und sucht den vertikalen Pass – etwas, das wir verloren haben.“ Ein Kommentar, der die Bedeutung von Fabregas’ Spielstil für die Weiterentwicklung des italienischen Fußballs unterstreicht.
Ein besonderer Moment: Die Anwesenheit der jungen Schiedsrichterin Valentina Zamburro, die nach einem Angriff im Februar wieder auf das Spielfeld zurückkehren will, rührte ebenfalls zu Tränen. Ihre Entschlossenheit, trotz der erlittenen Ungerechtigkeit ihren Traum zu verfolgen, ist ein inspirierendes Beispiel für alle.
Die Preisverleihung war ein Fest des Sports, der Anerkennung und der Verbundenheit. Eine Erinnerung daran, dass Fußball mehr ist als nur ein Spiel – er ist eine Gemeinschaft, eine Leidenschaft und ein Spiegelbild der Gesellschaft.
