Ex-basketballstar carlos ruf: suicidversuche und die dunkle seite des erfolgs
Ein Name, der in den 90er Jahren im spanischen Basketball für Aufsehen sorgte: Carlos Ruf. Der ehemalige Leistungssportler, einst gefeiert für seine Leistungen auf dem Feld, spricht nun offen über seine tiefsten Abgründe – zwei gescheiterte Selbstmordversuche und die jahrelange Qual der Depression. Ein erschütterndes Zeugnis über die Schattenseiten des Ruhms.

Die verlorene hoffnung nach der karriere
Carlos Ruf, geboren 1969, war eine feste Größe im spanischen Basketball. Sein legendäres Spiel gegen die Los Angeles Lakers im Jahr 1991, bei dem er mit 11 Punkten und 5 Rebounds in 15 Minuten glänzte, festigte seinen Ruf als talentierter Spieler. Er trug die Farben von Club Joventut Badalona, Valvi Girona und weiteren namhaften Teams. Doch der glanzvolle Karriereweg fand ein jähes Ende durch eine schwere Knieverletzung – einen Kreuzbandriss, der auch die Mesetilla tibial betraf. Diese Verletzung zwang ihn zu einem Abstieg in die LEB Oro und Liga EBA, eine bittere Pille für einen einst so gefeierten Sportler.
“Ich bin in einen dunklen Tunnel gefallen”, erinnert sich Ruf in einem Interview mit Fermín de la Calle für 'El Periódico'.
