Euroleague-k.o.: milan und bologna kassieren heimschlappe – playoff-traum zerplatzt

Valencia fegt Olimpia Mailand mit 102:96 aus der Halle und versiegt damit das italische Playoff-Feuerchen schon vor dem letzten Spieltag. Bologna stemmt sich gegen Bayern, kratzt einen 14-Punkte-Rückstand runter, verliert aber doch 80:85 – die Serie liegt in Trümmern.

Morgan glüht, edwards friert

Matt Morgan trifft aus dem Stand, 6/7 jenseits der Linie, 28 Punkte – ein One-Man-Show, die die Segafredo-Arena zum Toben bringt. Doch das Problem trägt Trikotnummer 2: Jordan Edwards versenkt keinen einzigen Dreier (0/7), und plötzlich steht Virtus wieder mit leeren Händen da. München dankt: McCormack erzielt mit 24 Zählern Saisonbestwert, Mike trifft die letzten beiden Korbleger, 38,5 % von außen halten die Bayern auf Kurs.

Die Statistik lügt nicht: 26 Assists gegen 16, 11 Offensivrebounds für München, nur 6 für Bologna. Kleine Zahlen, große Wirkung. Drei Minuten vor Schluss liegt Virtus erstmals in Führung, doch eine verworfene Morgan-Three und zwei unnötige Ballverluste katapultieren die Emilia-Romer zurück ins Tal der Tränen.

Miland hingegen verspielt sich die euroleague-saison

Miland hingegen verspielt sich die euroleague-saison

Die EA7 startet fulminant, liegt mit 14 Punkten vor, dann bricht das System zusammen. Montero (25 Punkte) und Badio (20) schrauben sich in einem Viertel von 24:13 in die Köpfe der Italiener. Brooks vergibt den Dreier zum 96:94, Badio verwandelt von der Linie – 102:96, Aus.

Coach Piero Poetabraucht nach Abpfiff nur fünf Worte: „Unsere EuroLeague ist vorbei.“ Mit 15 Heimsiegen in 18 Partien ist Valencia zur Festung geworden, Mailand muss bereits am Freitag die Koffer nach Hause packen.

Die Bilanz: Zwei italische Klubs, zwei Niederlagen, null Illusionen. Bologna wartet seit sieben Spielen auf einen Erfolg, Milan seit gestern Abend auf eine neue Saison. Der Play-in-Traum ist für beede Teams nicht mehr erreichbar – die europäische Musik verstummt vorzeitig.