Euroleague-drama: bayern triumphiert, milanos traum zerplatzt!
München atmete auf, während in Mailand die Enttäuschung lastete: Die deutsche Mannschaft setzte sich in einem packenden Duell gegen die italienische Mannschaft durch, während Valencia Milano mit einem beeindruckenden letzten Viertel aus dem EuroLeague-Playoff-Rennen warf. Zwei bittere Niederlagen für die italienischen Teams, die das Bild einer zunehmend frustrierenden Saison zeichnen.
Milano scheitert an valencia: die defensive lässt zu
Valencia demonstrierte eine beeindruckende Intensität, insbesondere im letzten Viertel (24:13), und sicherte sich einen verdienten Heimsieg (102:96) gegen Milano. Für die Italiener war es eine weitere Hürde, die sie nicht überwinden konnten. Trotz 20 Punkten von John Brooks und 16 von Niels LeDay waren sie den aggressiven Verteidigern von Badio (20 Punkte) und Montero (25 Punkte) schlichtweg unterlegen. Coach Poeta sprach nach dem Spiel Klartext: „Unsere EuroLeague ist beendet.“ Eine bittere Erkenntnis, die die Hoffnung auf ein Playoff-Ticket im Keim erstickt.
Die erste Halbzeit war ein Hin und Her, geprägt von offensiver Energie, wobei beide Teams von der Dreierlinie profitierten (8/15 für Valencia, 7/11 für Milano). LeDay zeigte sich als treffsicherer Scorer für Milano, während Badio bereits im ersten Viertel für Valencia Akzente setzte. Allerdings erlaubte sich Milano zu viele leichte Korbpunkte.
Nach der Pause fand Milano besser in die Partie zurück, verbesserte die Verteidigung und verteilte die Verantwortung in der Offensive. Ein 14-Punkte-Vorsprung schien in Reichweite, doch Valencia, angeführt von Montero, kämpfte sich zurück ins Spiel. Der finale Kampf um den Sieg war nervenaufreibend, und Brooks’ Fehlwurf kurz vor dem Ende ließ die Hoffnung auf einen Ausgleich verblassen. Badio vollendete die Aufgabe von der Freiwurfline.

Bologna zeigt herz, verpasst aber den sieg gegen bayern
Auch Virtus Bologna musste sich geschlagen geben, verlor gegen Bayern München mit 80:85 und kassierte damit die vierte Niederlage in Serie. Doch es war ein Lichtblick: Die Mannschaft zeigte erneut Charakter und kämpfte bis zum Schluss gegen einen starken Gegner, der zuvor die Champions-League-Sieger Fenerbahce ausgeschaltet hatte. Matt Morgan war mit 28 Punkten, darunter sechs erfolgreiche Dreiern, der herausragende Spieler für Bologna.
Die erste Halbzeit war von einem spannenden Hin und Her geprägt, wobei Bologna mit einer starken Leistung von Matt Morgan (15 Punkte ohne Fehlwurf) einen 43:43-Ausgleich erreichte. Bayern München präsentierte sich jedoch in der zweiten Halbzeit effizienter, insbesondere durch die präzise Ballzirkulation (26 Assists) und eine höhere Trefferquote von der Dreierlinie (38,5 % gegenüber 34,8 % für Bologna). Mike und McCormack waren mit jeweils 12 bzw. 24 Punkten die erfolgreichsten Scorer für die Bayern.
Edwards’ zwei verpasste Dreierwürfe in der Schlussphase kosteten Bologna letztendlich den Sieg. Es war ein Spiel voller Dramatik, das die Stärken und Schwächen beider Teams offenlegte.
