Eulen feiern 30 jahre bundesliga – laubscher kommt zu tränen!
Ludwigshafen – Ein Fest der Erinnerung, eine Überraschung, die Emotionen weckte: Die Eulen Ludwigshafen feierten im Heimspiel gegen den VfL Lübeck-Schwartau das 30-jährige Bestehen ihrer Zugehörigkeit zur Bundesliga. Das Duell war mehr als nur ein Handballspiel, es war eine Zeitreise für alle, die die glorreiche Ära des Vereins miterlebt haben.

Traditionsanzüge und legenden auf dem platz
Die Eulen traten in speziellen Trikots an, die an den historischen Aufstieg am 30. April 1995 erinnern. Das Legenden-Banner von Thorsten Laubscher wurde erneut präsentiert, ein Zeichen der Wertschätzung für eine Vereinsikone. Zahlreiche Spieler der Aufstiegsmannschaft von 1995, ebenso wie Akteure aus der ersten Zweitliga-Saison, kehrten zurück, darunter auch der ehemalige Aufstiegstrainer Wilfried Job. Michael Pfeil, der „Held von Amorbach“, der mit seinem Siegtreffer den Aufstieg besiegelte, wurde entsprechend gefeiert.
„Wir sind alle Helden – die Spieler, die Fans, der Trainer, der Manager, die Visionäre“, betonte Pfeil rückblickend auf den historischen Tag vor 30 Jahren. Ein besonderes Highlight war die Enthüllung von zehn Legendentrikots, die nun die Eberthalle schmücken. Thorsten Laubscher, der über 16 Jahre das Trikot der Eulen trug, wurde nach dem Spiel mit seinem Nummer 6-Jersey überrascht – ein Moment, der ihn sichtlich zu Tränen rührte.
Die alten Kameraden Philipp Grimm, Stefan Pfeiffer, Axel Wilbrandt und Uli Spettmann komplettierten das Bild der Ehrengäste. Die Wand der Legenden zeigt nun von links nach rechts die Trikots von Laubscher, Uli Spettmann (Nummer 10), Stephan Pfeiffer (Nummer 16), dem kultigen Betreuer Günter Stürm, Philipp Grimm (Nummer 4), Kevin Klier (Nummer 1), Gorazd Skof (Nummer 16), Kult-Coach Ben Matschke, Gunnar Dietrich (Nummer 8) und Max Haider (Nummer 14).
Die Idee, Laubscher diese besondere Ehrung zukommen zu lassen, kam von Karsten Knäuper, dem Kommentator beim Dyn-Livestream, der den ehemaligen Spieler regelmäßig als Experten begleitet. „Ich bin total geflasht“, gestand Laubscher sichtlich bewegt, obwohl die 24:35-Heimpleite den festlichen Rahmen etwas trübte. Cheftrainer Michael Haaß kommentierte das Ergebnis mit einem Augenzwinkern: „Wir hätten uns nach dem Spiel am liebsten verkrochen. Aber aus Respekt vor Thorsten und seiner außergewöhnlichen Leistung und Treue zum Verein sind wir dabeigeblieben.“
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