Enttäuschung für annika morgan: japanische überraschung beim snowboard-slopestyle
- Olympia mailand cortina 2026: slopestyle-drama für deutsche snowboarder
- Überraschender sieg für mari fukada
- Starke runs zu beginn, schwäche im finale
- Keine medaille für deutschland – fortsetzung einer durststrecke
- Su gewinnt slopestyle-gold bei den herren
- Schlechtes wetter verzögerte das finale
- Ergebnisse – finale slopestyle damen
Olympia mailand cortina 2026: slopestyle-drama für deutsche snowboarder
Livigno/Mailand – Ein nervenaufreibendes Finale im Snowboard-Slopestyle bei den Olympischen Spielen in Mailand Cortina 2026 endete für Annika Morgan mit Platz vier. Die 24-jährige aus Mittenwald musste bis zum letzten Durchgang der letzten Starterin zittern, doch das erhoffte Happy End blieb ihr verwehrt. Bis dahin hatte Morgan auf Rang drei gelegen, wurde dann aber noch von der amtierenden Weltmeisterin Zoi Sadowski Synnott aus Neuseeland überholt.

Überraschender sieg für mari fukada
Doch die größte Überraschung des Tages war der Sieg von Mari Fukada aus Japan. Die Japanerin sicherte sich überraschend die Goldmedaille. Ihre Teamkollegin, Kokomo Murase, gewann die Bronzemedaille, nachdem sie bereits im Big Air Gold geholt hatte. Für Morgan blieb nur der frustrierende Blick auf das Podium, mit über sieben Punkten Rückstand auf die erste Medaille für deutsche Freestyle-Snowboarder seit dem Olympiasieg von Nicola Thost in Nagano 1998.
Starke runs zu beginn, schwäche im finale
Nach zwei starken Durchgängen im Snow Park von Livigno hatte Morgan durchaus Hoffnungen geschöpft. Im Gegensatz zu Sadowski Synnott, die als letzte Starterin ins Rennen ging, konnte sie im dritten Durchgang jedoch nicht mehr nachlegen und ihre Position verteidigen. Die Konkurrenz war einfach zu stark und der Druck zu groß.
Keine medaille für deutschland – fortsetzung einer durststrecke
Die deutschen Snowboarder kehren somit erneut ohne Medaille von den Olympischen Spielen zurück – wie bereits 2022 in Peking. Die letzten Edelmetalle gewann das deutsche Team 2018 durch Selina Jörg und Ramona Hofmeister, die im Parallel-Riesenslalom Zweite und Dritte wurden. Eine lange Durststrecke, die nun fortgesetzt wird.
Su gewinnt slopestyle-gold bei den herren
Parallel zum Damen-Finale gab es auch bei den Herren einen überraschenden Sieger. Der Chinese Su gewann das Slopestyle-Gold, während Max Parrot und Mark McMorris leer ausgingen. Das Rennen um die Medaillen war hart umkämpft und zeigte die hohe Qualität des Slopestyle-Feldes.
Schlechtes wetter verzögerte das finale
Das Finale musste ursprünglich aufgrund starken Schneefalls verschoben werden. Die Bedingungen im Snow Park waren zu Beginn alles andere als ideal, doch die Organisatoren konnten das Gelände rechtzeitig präparieren, sodass das Rennen schließlich stattfinden konnte. Trotz der schwierigen Bedingungen lieferten die Athleten eine beeindruckende Leistung ab.
Ergebnisse – finale slopestyle damen
| Platz | Athletin | Nation |
|---|---|---|
| 1 | Mari Fukada | Japan |
| 2 | Zoi Sadowski Synnott | Neuseeland |
| 3 | Kokomo Murase | Japan |
| 4 | Annika Morgan | Deutschland |
