Elustondo vor comeback: chance oder abschied für routinier?
Ein Schock für die Real Sociedad-Fans: Jon Martín fällt durch die Gelbsperre aus, und auch Igor Zubeldia ist verletzt. Das bedeutet eine überraschende Chance für Aritz Elustondo, der in seiner elften Saison bei der Txuriurdin kaum eine Rolle spielt. Kann er sich gegen den Abstieg retten?

Die statistik lügt nicht: elustondos niedergang
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 537 Minuten in 37 Spielen, lediglich fünfmal in der Startelf. Im Vergleich zum Vorjahr, als er 35 Partien absolvierte, ist der Unterschied immens. Die Ankunft von Pellegrino Matarazzo am Trainerbank hat seine Situation weiter verschärft. Von den bisherigen Spielen stand Elustondo nur noch in vier auf dem Platz, und das fast immer als Joker. Seine Relevanz auf dem Rasen schwindet zusehends.
Die letzte Einsatzminute für Elustondo datiert vom vergangenen Samstag gegen Levante, als er Duje Caleta-Car ersetzen musste. Dieser Umstand lässt vermuten, dass er am Samstag gegen Alavés die Rolle des fehlenden Jon Martín übernehmen wird. Allerdings lauert im Hintergrund die Option Luken Beitia, der Youngster aus dem Farmteam Sanse. Doch da er gegen Levante nicht als Ersatz für Caleta-Car in Frage kam, scheint Beitia gegen Alavés ebenfalls nur wenig Aussicht zu haben.
Für Elustondo wäre ein Einsatz in der Startelf ein Novum seit dem 20. Dezember. Ein Comeback, das zugleich bittersüß schmeckt, denn sein Vertrag läuft am 30. Juni aus. Die Frage, die sich nun stellt: Erhält er ein Angebot zur Verlängerung, oder muss er sich nach anderen Möglichkeiten umsehen, um sein Können weiterhin unter Beweis zu stellen?
Die Entscheidung, ob er in einem Nebenrollen bleibt oder doch noch einmal im Rampenlicht stehen möchte, liegt ganz bei ihm. Ein Wechsel zu einem anderen Verein könnte ihm die Chance geben, seine Karriere neu zu beleben – und den Traum vom “One Club Man” endgültig begraben.
Die Zeit drängt. Elustondo muss sich schnell entscheiden, bevor der Transfermarkt endgültig geschlossen ist und seine Optionen schwinden. Die Partie gegen Alavés könnte seine letzte Chance sein, sich zu zeigen – und vielleicht doch noch eine Zukunft in San Sebastián zu sichern. Denn eines ist klar: Die Uhr tickt für den Routinier.
