Elche vor duell in vigo: sarabia fordert kampfgeist

Vigo – Mit einem Blick auf die Speerprobe, aber dem Fokus auf die Gegenwart: Eder Sarabia, der Trainer von Elche, hat vor dem Auswärtsspiel gegen Celta Vigo am Sonntag (14:00 Uhr, Balaídos) die Marschroute vorgegeben. Der Abstiegskampf steht auf dem Spiel, doch der Coach will seine Mannschaft nicht unter Druck setzen, sondern auf ihre Stärken vertrauen.

Personalsituation: valera, adam und yago fehlen

Personell muss Sarabia einige Ausfälle verkraften. Germán Valera, Adam und Yago stehen nicht zur Verfügung. Besonders bei Yago ist die Entscheidung noch nicht gefallen, da er unter Kniebeschwerden leidet, die jedoch nicht als schwerwiegend eingestuft werden. Der Trainer möchte sicherstellen, dass er bei Bedarf einsatzbereit ist. „Wir müssen entscheiden, damit er bei hundert Prozent ist“, betonte Sarabia.

Sarabia: „nicht an rettung denken, sondern punkte holen“

Sarabia: „nicht an rettung denken, sondern punkte holen“

Der Druck ist enorm, doch Sarabia will es anders angehen. „Wir denken nicht an die Rettung, sondern an die nächsten drei Punkte“, erklärte er. „Sie werden sehr wichtig sein, aber nicht entscheidend. Wenn wir in einer positiven Dynamik sind, müssen wir diese nutzen, um einen weiteren Auswärtssieg zu holen.“ Die vergangene Negativspirale soll vergessen sein, die aktuelle positive Phase genutzt.

Celta vigo: ein „angenehmes“ team mit potenzial

Celta vigo: ein „angenehmes“ team mit potenzial

Der Gegner Celta Vigo wird keinesfalls unterschätzt. „Es ist ein Team, das uns allen gefällt. Sie haben eine klare Linie, machen die Dinge gut und haben einen Trainer, dem man Zeit gegeben hat“, lobte Sarabia. Obwohl die Galicier in Europa League ausgeschieden sind und ihre Ergebnisse nicht optimal sind, sieht Sarabia ein „alegres“ und „valientes“ Team, das eine „wunderschöne Atmosphäre“ schafft. Die Heimstärke des Celta wird ebenfalls berücksichtigt: „Ihre Ergebnisse zu Hause sind nicht die besten, aber es hat eine sehr schöne Atmosphäre erzeugt.“

Álvaro núñez: ein „guter junge“, dessen weg sich trennte

Die Trennung von Álvaro Núñez wird ebenfalls thematisiert. „Wir haben ihn verloren. Wir wussten, dass er in kurzer Zeit nicht konkurrenzfähig sein würde“, erklärte Sarabia. Die Umstände seiner Absetzung, insbesondere seine Verletzung, spielten eine Rolle. „Ohne diese Verletzung wäre Álvaro wahrscheinlich noch hier, wichtig und verlängert worden.“ Der Trainer wünscht ihm alles Gute für die Zukunft und betont, dass man sich auf seine Leistung konzentriert, um ihn analysieren und neutralisieren zu können. „Er ist ein guter Junge“, so Sarabia.

Febas' vertrag und die bedeutung von bragarnik

Der auslaufende Vertrag von Aleix Febas wird ebenfalls angesprochen. „Im Januar haben wir dieses Thema angesprochen. Danach sind wir in eine schlechte Dynamik geraten, und die Rettung hatte Priorität“, erklärte Sarabia. Nach dem Spiel gegen Real Madrid gab es „starke“ Gespräche, in denen sich die Mannschaft dem gemeinsamen Ziel verschrieben hat. Die Rolle von Bragarnik, dem Performance-Analysten, wird hervorgehoben: „Er ist eine sehr wichtige Person. Er kommuniziert und überträgt sehr gut. Er gibt Klarheit und argumentiert seine Entscheidungen.“

Die zukunft – fokus auf das wesentliche

Die Planung für die nächste Saison wird vorerst aufgeschoben. „Im Moment müssen wir nur an das denken, was wir denken müssen. Wenn es den Wintertransfermarkt gibt, sprechen wir über Dinge der Zukunft“, so Sarabia. Das Ziel ist eindeutig: Den Klassenerhalt sichern.

Die nächste aufgabe: eine „barbarische“ herausforderung in vigo

Sarabia erwartet eine „barbarische“ Herausforderung in Vigo. Der Celta hat eine Woche ohne Spiel gehabt, um sich zu erholen und neue Energie zu tanken. „Sie spielen zu Hause und kämpfen um Europa. Sie können Favorit sein. Aber wir sind wieder an dem Punkt, an dem wir das Gefühl haben, dass wir jeden schlagen können. Wir werden mit dieser Mentalität, jetzt mit mehr Entschlossenheit, ins Spiel gehen.“