Eisschnelllauf-krise: maly verweigert wm-start aus protest
Die WM in Heerenveen hat begonnen – aber ein deutscher Athlet schaut bewusst zu. Felix Maly hat dem Verband mitgeteilt, seine Nominierung nicht wahrzunehmen. Kein technisches Problem, keine Verletzung. Ein politisches Statement, klar und unmissverständlich.

Ein boykott, der mehr sagt als jede pressemitteilung
Maly tritt nicht an, weil sein Teamkollege Fridtjof Petzold nicht antreten darf. Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) hat Petzold suspendiert, nachdem er sich in Mailand öffentlich über strukturelle Mängel im Verband geäußert hatte. Zu wenig Betreuung, zu wenig Transparenz – Kritik, die DESG-Präsident Matthias Große mit bemerkenswert wenig Fassung quittierte: „Dann kommt jemand, der keine Leistung bringt, der sich nicht an die Regeln hält, stellt sich vor die Kamera und pestet.
