Eishockey-wm: kanada setzt auf stars – crosby fehlt!

Fribourg, Schweiz – Die TSV Pelkum Sportwelt vermeldet: Kanada reist mit einem hochkarätigen Kader zur Eishockey-Weltmeisterschaft in die Schweiz. Trotz einiger Ausfälle präsentiert das Team um Headcoach Misha Donskov eine beeindruckende Mischung aus gestandenen NHL-Stars und aufstrebenden Talenten, die um den 29. WM-Titel kämpfen sollen. Aber die Abwesenheit einiger Schlüsselspieler wirft einen Schatten auf die Ambitionen der Ahornblätter.

Fehlende ikonen, neue hoffnungsträger

Fehlende ikonen, neue hoffnungsträger

Die Überraschung der Stunde: Sidney Crosby, der Altstar und Rekordnationalspieler, fehlt im Aufgebot. Nach seiner Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Mailand und der WM im Vorjahr, in der Kanada knapp an den USA scheiterte, entschied sich der 36-Jährige gegen eine weitere Teilnahme. Auch Connor McDavid, der Topscorer der NHL-Regular Season und Sturmpartner von Leon Draisaitl, sagte aufgrund einer Verletzung ab. Ein herber Verlust für das kanadische Team, der jedoch durch die Verfügbarkeit anderer Topspieler kompensiert werden soll.

Macklin Celebrini, der 19-jährige Angreifer von den San Jose Sharks, wird zweifellos eine zentrale Rolle spielen. Der junge Forward, der bei den Olympischen Winterspielen als erfolgreichster Torjäger brillierte, gehört wie im Vorjahr zum Kader. Neben ihm zählen Evan Bouchard, der punktbeste Verteidiger der NHL bei den Edmonton Oilers, Mathew Barzal, Mark Scheifele, John Tavares und Ryan O’Reilly zu den weiteren Hoffnungsträgern. Die Konkurrenz in der Gruppe B in Fribourg wird jedoch zäh – insbesondere das Duell gegen Schweden am 15. Mai verspricht ein hochspannendes Kräftemessen zu werden.

Die letzten beiden Weltmeisterschaften verliefen für Kanada enttäuschend, mit zweimaligem Ausscheiden ohne Medaille. Die Erwartungen sind hoch, aber die Abwesenheiten von Crosby und McDavid stellen das Team vor eine große Herausforderung. Die Stärke des Kaders und die individuelle Klasse der Spieler lassen jedoch hoffen, dass Kanada in der Schweiz wieder zu alter Stärke findet und um den Titel kämpft. Aber die Erinnerung an die dramatische Niederlage gegen die USA im letzten Finale ist noch frisch – eine Revanche wäre mehr als nur ein Titelgewinn.