Eishockey-wm: iihf plant überraschende rückkehr von russland und belarus

Iihf strebt rasche rückkehr russischer teams an

Wie der Präsident des Internationalen Eishockey-Verbands (IIHF), Luc Tardif, am Rande der Olympischen Spiele in Mailand erklärte, arbeitet die IIHF intensiv an der Wiedereingliederung der russischen und belarussischen Nationalmannschaften in den internationalen Wettbewerb. “Ich hoffe, Sie verstehen mich genau so, wie ich es gesagt habe: Wir wollen die belarussischen und russischen Teams so schnell wie möglich zurück…”, so Tardif. Er betonte, dass dies einen positiven Beitrag zur globalen Situation leisten würde.

Hintergrund: ausschluss nach dem ukraine-krieg

Nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine im Februar 2022 hatte die IIHF sowohl Russland als auch Belarus von allen internationalen Turnieren ausgeschlossen. Zudem wurde Russland die Ausrichtung der Eishockey-Weltmeisterschaft 2023 entzogen, die ursprünglich in St. Petersburg stattfinden sollte. Diese Entscheidung war eine Reaktion auf den internationalen Druck und die Verurteilung des Krieges.

Wachsende bestrebungen zur wiedereingliederung im weltsport

Trotz der anhaltenden Konflikte in der Ukraine gibt es im Weltsport zunehmend Forderungen nach einer Wiedereingliederung russischer Athleten und Mannschaften. Gianni Infantino, Präsident der FIFA, hatte sich kürzlich offen für eine baldige Aufhebung der Verbannung russischer Fußballteams ausgesprochen. Er argumentierte, dass das Verbot keine positiven Auswirkungen gehabt habe, sondern lediglich zu Frustration und Hass geführt habe.

Sicherheitsbedenken und aktuelle position der iihf

Die IIHF hält sich derzeit an die Empfehlungen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), keine russischen oder belarussischen Mannschaften an Wettbewerben teilzunehmen zu lassen. Tardif betonte, dass eine zu frühe Rückkehr nicht wünschenswert sei und die Sicherheitsfrage weiterhin im Raum stehe. “Eine zu frühe Rückkehr wäre nicht gut für unsere Wettbewerbe, und die Sicherheitsfrage bleibt bestehen”, erklärte er.

Nachwuchsbereich als testfeld für die rückkehr

Im Bereich des Nachwuchseishockeys arbeitet die IIHF jedoch bereits an der Wiedereingliederung der russischen und belarussischen U18-Teams. Dies könnte ein erster Schritt sein, um die Möglichkeit einer vollständigen Rückkehr im Seniorenbereich auszuloten. Die Entscheidung wird jedoch sorgfältig abgewogen, unter Berücksichtigung der politischen Lage und der Sicherheitsaspekte.

Weitere entwicklungen und die deb-frauen

Parallel dazu bereiten sich die DEB-Frauen auf das Viertelfinale gegen den Mitfavoriten Kanada vor. Diese Partie verspricht ein spannendes Duell zu werden. Die Diskussionen um die Rückkehr russischer Teams werfen jedoch auch Fragen nach der Fairness und Integrität des internationalen Sports auf. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird.

Zusammenfassung der wichtigsten punkte

  • Die IIHF plant die Rückkehr russischer und belarussischer Teams.
  • Der Ausschluss erfolgte nach dem Beginn des Ukraine-Krieges im Februar 2022.
  • Es gibt wachsende Bestrebungen zur Wiedereingliederung im Weltsport.
  • Sicherheitsbedenken bremsen eine schnelle Rückkehr.
  • Der Nachwuchsbereich dient als Testfeld.