Eisbären-star breitlauch packt koffer: ruanda-abenteuer ruft!
Bremerhavens Publikumsträger Adrian Breitlauch verlässt den Verein vorzeitig – und nicht zum ersten Mal. Der erfahrene Basketballer reist erneut nach Ruanda, um sich dort humanitärem Engagement zu widmen. Ein Abschied, der für die Eisbären schmerzt, aber Breitlauch eine neue Perspektive eröffnet.
Basketball und soziale verantwortung: eine ungewöhnliche kombination
Für viele Profisportler endet das Engagement nach der Karriere auf dem Spielfeld. Nicht so für Adrian Breitlauch. Der 32-Jährige, der seit Jahren zu den Leistungsträgern der Eisbären gehört, verbindet seinen sportlichen Erfolg mit dem Wunsch, etwas Gutes zu tun. Bereits vor vier Jahren verbrachte er vier Monate in Ruanda, wo er nicht nur in der ersten Basketball-Liga spielte, sondern auch in der Entwicklungszusammenarbeit half.
Die Entscheidung, erneut nach Ruanda zu reisen, fiel Breitlauch nicht leicht. „Es ist immer schwer, einen Verein zu verlassen, für den man so viel gespielt und gegeben hat“, erklärte er kürzlich. „Aber ich spüre den Drang, mich auch außerhalb des Basketballs zu engagieren und einen Beitrag zu leisten.“
Das Projekt, das Breitlauch in Ruanda unterstützt, ist eine Schule außerhalb der Hauptstadt Kigali. Gemeinsam mit einem Freund hat er die Initiative ins Leben gerufen und durch Spenden aus Deutschland finanzieren lassen. „Es war uns wichtig, dass es ein ländlicher Raum ist“, so Breitlauch. „Dort ist der Zugang zu Bildung noch eine große Herausforderung.“
Die Schule ist mittlerweile fertiggestellt und bietet Kindern eine Chance auf eine bessere Zukunft. Breitlauch plant, weitere Projekte zu realisieren, darunter den Bau einer Mensa, um die Ernährungssituation der Schüler zu verbessern. „Es ist unglaublich motivierend zu sehen, wie viel man mit vereinten Kräften erreichen kann“, sagt der Basketballer.
Obwohl der Abgang Breitlauch’s für die Eisbären ein Verlust ist, so steht fest, dass sein Engagement in Ruanda nicht nur den Kindern vor Ort, sondern auch dem gesamten Verein eine positive Ausstrahlung verleiht. Seine Geschichte zeigt, dass Sport und soziale Verantwortung Hand in Hand gehen können – und dass ein einzelner Mensch einen Unterschied machen kann.

Comeback für die eisbären geplant?
Breitlauch hat betont, dass er im Januar 2027 plant, wieder für die Eisbären zu spielen. Ob er dann auch wieder auf dem Spielfeld zu sehen sein wird, bleibt allerdings abzuwarten. Seine Priorität liegt derzeit auf seiner humanitären Arbeit in Ruanda.
Die Enttäuschung über das verpasste Aufstiegsplayoff in die BBL hat diesen Entschluss nicht beeinflusst. Breitlauch betonte, dass die Reise nach Afrika unabhängig vom sportlichen Ausgang gewesen wäre. „Die Entscheidung war schon länger gereift“, so der erfahrene Spieler.
