Eintracht-stars bei wm 2026: von hoffnungsträgern bis ausnahmespielern
- Doan will in japanesischen farben glänzen
- Amaimouni – vom drittligakicker zum wm-teilnehmer
- Skhiri: kapitän in tunesien, ungewisse zukunft in frankfurt
- Brown – der bayern-gedanke und die wm-bühne
- Wahi: torjäger-ambitionen für elfenbeinküste und eintracht
- Uzun: talent im rampenlicht, wechsel-gerüchte im hintergrund
- Chaibi: vielseitigkeit und die hoffnung auf einen wechsel
- Theate: der löwe will sich beweisen
Neun Frankfurter Kicker reisen zu den Olympischen Spielen des Fußballs – die WM 2026 in Nordamerika. Während einige eine Chance auf den Durchbruch wahren, bangen andere um ihre Zukunft. Ein Blick auf die WM-Einsatzchancen der Eintracht-Profis und was ihre Leistungen für die Frankfurter bedeuten könnten.
Doan will in japanesischen farben glänzen
Ritsu Doan, der in der jüngsten Rückrunde für Eintracht Frankfurt zwar nicht immer überzeugte, scheint in der japanischen Nationalmannschaft eine feste Größe zu sein. Seine Konstanz im Nationaldress und seine Führungsqualitäten sind unbestritten. Die Gruppe mit Schweden, den Niederlanden und Tunesien mag machbar erscheinen, doch ein Selbstläufer wird es keines.

Amaimouni – vom drittligakicker zum wm-teilnehmer
Die Geschichte von Ayoube Amaimouni liest sich wie ein Märchen. Nur wenige Monate noch in der Drittliga-Mannschaft von Hoffenheim II, jetzt Nationalspieler Marokkos und WM-Teilnehmer. Sein Dribbling ist seine größte Stärke, und das Duell gegen sein Idol Neymar im Spiel gegen Brasilien wird zweifellos ein persönliches Highlight. Ein Kindheitstraum, der wahr wird – aber ob er sich gegen etablierte Kräfte durchsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Skhiri: kapitän in tunesien, ungewisse zukunft in frankfurt
Ellyes Skhiri scheint bei Eintracht Frankfurt seinen Zenit überschritten zu haben. In Tunesiens Nationalmannschaft ist er hingegen der unangefochtene Kapitän. Doch das tunesische Team steht vor einer schweren Aufgabe in einer Gruppe mit Schweden, Japan und den Niederlanden. Eine gute WM-Leistung könnte Skhiris Wechselwunsch im Sommer beflügeln – denn in Frankfurt scheint seine Zeit gezählt.

Brown – der bayern-gedanke und die wm-bühne
Um Nathaniel Brown wird es gerade viel ruhiger, nachdem er in der Vorbereitung so überzeugte. Gerüchte über einen 60-Millionen-Euro-Wechsel zu den Bayern halten die Frankfurter Fans in Atem. Er scheint sich voll und ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und genießt die Vorfreude auf seine erste WM. Seine Leistungen gegen Curacao könnten entscheidend sein, um seinen Platz im deutschen Team zu festigen.

Wahi: torjäger-ambitionen für elfenbeinküste und eintracht
Elye Wahi will bei der WM für die Elfenbeinküste glänzen und sich für einen neuen Verein empfehlen. In Frankfurt konnte er bisher nicht überzeugen, in Nizza zeigte er jedoch deutliche Fortschritte. Ein Treffer gegen Deutschland im zweiten Gruppenspiel wäre ein Statement – sowohl für sich selbst als auch für die Frankfurter, die hoffen, durch seine Leistungen den Wert steigern zu können.

Uzun: talent im rampenlicht, wechsel-gerüchte im hintergrund
Can Uzun hat sich mit einem Treffer für die türkische Nationalmannschaft einen Namen gemacht. Trotz starker Konkurrenz um Plätze im türkischen Aufgebot ist er auf dem besten Weg, ein wichtiger Bestandteil des Teams zu werden. Seine Entwicklung wird von vielen beobachtet, und die Wechsel-Gerüchte reißen nicht ab. Die Frage ist, ob die Eintracht ihn halten kann, oder ob Uzun in einer der europäischen Top-Ligen sein Glück sucht.

Chaibi: vielseitigkeit und die hoffnung auf einen wechsel
Wie bei Eintracht Frankfurt wird Fares Chaibi auch in der algerischen Nationalmannschaft auf verschiedenen Positionen eingesetzt. Seine Vielseitigkeit ist seine Stärke, und er scheint immer dann zum Einsatz zu kommen, wenn er gebraucht wird. Auch er wird die WM-Bühne nutzen, um seine Fähigkeiten zu präsentieren und die Aufmerksamkeit potenzieller Vereine auf sich zu ziehen.
Theate: der löwe will sich beweisen
Arthur Theate, in seiner Heimat als „der Löwe“ bekannt, war in der WM-Qualifikation für Belgien gesetzt. Trotz einer schwachen Saison bei Eintracht Frankfurt gilt er als Führungsspieler und wird sich auch bei der WM beweisen wollen. Ein Verkauf im Sommer scheint wahrscheinlich, und die Eintracht hofft auf eine Ablösesumme in der Region von 15 Millionen Euro.
Die WM 2026 bietet den Eintracht-Profis eine einzigartige Chance, sich zu präsentieren und ihren Wert zu steigern. Ob sie diese nutzen können, wird sich zeigen – es bleibt spannend!
