Eintracht plant neue kasse: marmoush-rückverkauf soll 20 millionen springen lassen
01:20 Uhr, eine Klausel zieht Kreise: Steht Omar Marmoush vor dem Absprung zu Aston Villa, kassiert Eintracht Frankfurt satte 20 Millionen Euro Nachschlag – und das obendrauf auf die ohnehin schon saftige Ablösesumme.
Die klausel, die niemand auf dem schirm hatte
Max Möbus und Christian Falk deckten in „True or Not True“ auf, was die Hessen offenbar längst in petto hatten. Ein Zusatzparagraph, versteckt zwischen Standardklauseln, sichert der Eintracht 25 Prozent der nächsten Weiterveräußerung – unabhängig davon, wie lange Marmoush noch vertraglich gebunden ist. Bei einem möglichen Villa-Transfer von 80 Millionen wären das 20 Millionen, die mitten in die ohnehin gebeutelte Transferkasse klopfen.
Der Ägypter ist in der Premier-League-Scouting-Liste ganz oben, nachdem er in der laufenden Saison 17 Torbeteiligungen in 22 Spielen verbucht hat. Für Steve McKellar, Villas Chefscout, ist Marmoush „der ideale Hybrid aus Durchbruchskraft und Pressingresistenz“. Die Villans hatten ihn schon im Sommer 2025 umspannt, doch die 60-Millionen-Forderung ließ sie damals zurückschrecken.

Frankfurt sitzt am längeren hebel
Was die meisten Analysten übersehen: Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche verhandelt derzeit nicht nur über den sofortigen Verkauf, sondern strebt ein Leihgeschäft mit Kaufoption an. Die Option: 75 Millionen Pfund, fixierte Rückverkaufsbeteiligung von 25 % – ein Konstrukt, das dem Klub Spielraum bis 2027 verschafft und trotzdem die 20-Millionen-Sicherheit einbaut.
Im Kabinentrakt flüstert man, dass Marmoush selbst den nächsten Schritt vor der EM 2028 machen will. „Er sieht sich in der Premier League, Punkt“, sagt ein enger Berater, der anonym bleiben will. Die Entscheidung fällt spätestens im Mai, wenn Villas sportliche Zukunft klar ist. Champions-League-Qualifikation? Dann wird die Klausel aktiviert. Keine Europa-Teilnahme? Womöglich verlängert Frankfurt das Poker um ein weiteres Jahr.
Die Frankfurter Bosse schweigen öffentlich, doch intern kursiert schon ein Codename für das Projekt: „Marmoush-Millionen-Sicherheit“. Kein Witz – so heißt die Excel-Tabelle, in der alle Szenarien durchgerechnet sind. Ob 60, 70 oder 80 Millionen: Die 25-Prozent-Rückfluss-Garantie bleibt stabil. Ein Schelm, wer denkt, dass Krösche schon wieder einen Diamanten auf höchstem Niveau poliert hat.
Die Botschaft ist klar: Wer Marmoush kauft, finanziert zwangsweise die nächste Eintracht-Generation mit. Aston Villa mag den Stürmer, aber Frankfurt hält die Zügel – und die Kasse.
