Deschamps schockt: camavinga fehlt bei der wm!
Paris – Didier Deschamps hat mit seiner Nominierung für die Weltmeisterschaft 2026 für Aufsehen gesorgt. Während die Stars von Bayern München, Michael Olise und Dayot Upamecano, erwartungsgemäß dabei sind, fehlen andere bekannte Namen. Besonders der Ausfall von Eduardo Camavinga, der nach seinem schwachen Auftritt bei Real Madrid gegen den FC Bayern in der Kritik stand, dürfte viele überraschen.

Ein kader voller überraschungen und etablierter kräfte
Die Entscheidung von Deschamps spiegelt eine Mischung aus Erfahrung und jungem Talent wider. Neben den Bayern-Stars gehören auch weitere bekannte Namen wie Antoine Griezmann, Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé zum Aufgebot. Doch es gibt auch einige Überraschungen. So schafft es beispielsweise Jean-Philippe Mateta, der Ex-Frankfurter, den Sprung in die Nationalmannschaft, während Randal Kolo Muani leer ausgeht. Auch auf der Torwartposition gab es eine unerwartete Wendung: Robin Risser vom RC Lens wird als dritter Keeper mitgenommen, während Lucas Chevalier, der frischgebackene Meister von Paris Saint-Germain, den Kürzeren zieht.
Die Abwehrreihe ist mit Stars wie William Saliba, Dayot Upamecano und Theo Hernández besetzt. Im Mittelfeld setzt Deschamps auf eine Mischung aus erfahrenen Spielern wie N’Golo Kanté und jungen Talenten wie Warren Zaire-Emery. Im Angriff dürfen sich die Fans auf das bewährte Trio Mbappé, Dembélé und Thuram freuen, ergänzt durch die vielversprechenden Nachwuchsspieler Barcola und Cherki. Die Nicht-Nominierung von Camavinga wirft Fragen auf und könnte ein Zeichen dafür sein, dass Deschamps auf andere Spieler im defensiven Mittelfeld setzt.
Die Entscheidung für Risser als dritten Torwart könnte damit zusammenhängen, dass er als erfahrener und zuverlässiger Notnagel gilt. Chevalier hingegen könnte mit seiner Leistung bei PSG noch nicht vollends überzeugen. Die Kaderzusammenstellung von Deschamps zeigt, dass er auf eine ausgewogene Mischung aus Erfahrung und jungem Talent setzt, um bei der WM 2026 erfolgreich zu sein. Ob diese Strategie aufgeht, wird sich im Turnier zeigen.
Die Entscheidung für Mateta, obwohl er in der Premier League nicht immer überzeugen konnte, deutet auf eine taktische Überlegung von Deschamps hin. Möglicherweise sieht er in ihm eine Ergänzung für die anderen Stürmer, die eine andere Art von Spielern sind. Die Abwesenheit von Kolo Muani, der bei Eintracht Frankfurt immer für Torgefahr sorgte, ist da umso verständlicher.
Die Franzosen reisen also mit einem Kader an, der sowohl Starpower als auch taktische Flexibilität verspricht. Die Welt wird gespannt sein, wie sich dieses Team in Kanada, Mexiko und den USA schlagen wird.
