Ehemalige sky-reporterin kirsty gallacher opfer eines brutalen angriffs in london

Schockierende attacke im londoner stadtzentrum

Ein erschütternder Vorfall hat die ehemalige Sky-Reporterin Kirsty Gallacher (50) in London erlebt. Auf dem Weg zu ihrem Auto wurde sie im vergangenen Jahr von einem Mann angegriffen und brutal getreten, wie sie in der Sendung „UK Tonight with Sarah-Jane Mee“ schilderte. Die Attacke wirft ein Schlaglicht auf die Sicherheit von Frauen in Großstädten und die Notwendigkeit verstärkter Polizeipräsenz.

"Er trat mich wie einen fußball"

"Er trat mich wie einen fußball"

Gallacher beschrieb den Angriff mit eindringlichen Worten: „Er drehte sich um und trat mich. Er trat mich richtig, als würde er einen Fußball treten.“ Dieser schockierende Vergleich verdeutlicht die Brutalität der Tat. Die Reporterin war von 2011 bis 2018 bei Sky Sports News beschäftigt und wechselte danach zu GB News, das sie 2021 aufgrund einer gutartigen Tumorerkrankung verließ.

Fehlende polizeipräsenz als hauptkritikpunkt

Fehlende polizeipräsenz als hauptkritikpunkt

Besonders betrübe sie, so Gallacher, die fehlende Polizeipräsenz am Tatort. „Ich habe mich überall umgesehen, als ob ich am liebsten gerufen hätte: ‚Bitte helfen Sie mir!‘“, berichtete sie. Dies sei ein Hauptgrund dafür, dass viele Frauen solche Verbrechen nicht melden, da sie das Gefühl haben, nicht ernst genommen zu werden. Sie plädiert für eine deutlich sichtbare und ansprechbare Polizei.

Ähnliche erfahrungen: tabea kemme spricht über sexismus und gewalt

Der Fall Gallacher erinnert an die Erfahrungen von Tabea Kemme, Ex-Nationalspielerin und TV-Expertin, die bereits öffentlich über Sexismus und Gewalt im Sport berichtet hat. Auch sie betont, dass diese Probleme oft „Daily Business“ sind und die Schattenseiten der Sportwelt beleuchten.

Polizei äußert sich zum fall

Ein Sprecher der Londoner Polizei erklärte gegenüber dem „Mirror“, man sei „entschlossen, alle Formen von Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen“. Die Beamten hätten bereits mehrfach Kontakt zum Opfer aufgenommen, um sie über den Ermittlungsstand zu informieren. Die Ermittlungen wurden zwar vorerst eingestellt, sollen aber bei Identifizierung des Verdächtigen wieder aufgenommen werden. Ein Bild des Verdächtigen liegt der Polizei vor.

Forderung nach mehr sicherheit für frauen

Gallacher wünscht sich nicht nur eine stärkere Polizeipräsenz auf den Straßen, sondern auch, dass die Polizei die Aussagen von Frauen, die Opfer von Angriffen geworden sind, ernst nimmt – auch bei vermeintlich geringfügigen Übergriffen. Nur so könne das Vertrauen der Bevölkerung in die Sicherheitsbehörden gestärkt werden und Frauen sich sicherer fühlen.

Kirsty Gallacher bei einer Charity-Veranstaltung

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com