Edwin edogbo: rassismus und zwei achillessehnen – irlands neuer rugbystar kämpft sich durch

Es gibt Geschichten, die man kaum glauben kann – und dann gibt es die Geschichte von Edwin Edogbo. Als leidenschaftliche Sportjournalistin, die täglich die Welt des Sports beobachtet, treffe ich selten auf jemanden, dessen Weg so voller Hindernisse war und dennoch so konsequent nach oben führt. Dieser junge Mann aus dem irischen Cobh hat nicht nur zweimal eine gerissene Achillessehne überstanden, sondern auch Rassismus, der seine Debüt-Stunde vergiftete. Und trotzdem steht er heute auf dem größten Rugby-Bühne Europas: dem Sechs-Nationen-Turnier.

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Ein debüt unter dem schatten des hasses

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Der 28. Februar 2025 hätte ein reiner Freudentag sein sollen. Edwin Edogbo, geboren im Dezember 2002 in Cobh auf der Great Island nahe Cork, betrat als Einwechselspieler den Rasen beim Spiel Irland gegen Italien – sein erster Einsatz für die irische Nationalmannschaft. Die Azzurri waren gefährlich nah dran, Dublin zu bezwingen, doch Irland kämpfte sich zurück. Edogbo spielte seinen Teil. Doch was danach auf den Social-Media-Kanälen des irischen Rugbyverbands passierte, war erschreckend: rassistische Kommentare, Affenbilder und Beleidigungen überschwemmten die Seiten.

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Was auf den sozialen netzwerken passierte

Was auf den sozialen netzwerken passierte

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Die Nachrichten, die nach der Bekanntgabe der Aufstellung und nach Edogbos Einwechslung erschienen, waren erschütternd. Hier ein Überblick der dokumentierten Kommentare:

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  • „Er ist kein Ire.