Ducati feiert triumph: márquez' jahrhundert-sieg in ungarn!
Nach dem enttäuschenden Heimrennen in Italien, wo Aprilia die Oberhand behielt, hat Ducati in Ungarn eine beeindruckende Wende erlebt. Marc Márquez krönte seinen perfekten Wochenendlauf mit Poleposition, Sprint-Sieg und dem Hauptrennen, während Pecco Bagnaia mit einem starken dritten Platz das rote Team aus Borgo Panigale bejubeln ließ. Gigi Dall'Igna, der Maestro hinter Ducati Corse, zeigte sich sichtlich erfreut – und ließ es sich nicht nehmen, auch ein Lob an die Konkurrenz zu verteilen.
Die rückbesinnung auf das wesentliche
„Mugello und Balaton Park sind zwei vollkommen unterschiedliche Strecken“, begann Dall'Igna seine Analyse. „Normalerweise sind Startposition und Start entscheidend für den Rennverlauf, doch hier spielte es eine noch größere Rolle, um Komplikationen zu vermeiden. Das Rennen wurde klar durch den Startunfall beeinflusst, aber wir müssen die Situation realistisch betrachten.“ Der Ducati-Boss hob insbesondere die herausragende Leistung von Márquez hervor: „Marc hat sein ‚Siglo‘ erreicht – 100 MotoGP-Siege! Vor ihm stehen nur noch Agostini und Rossi. Ein unglaublicher Meilenstein, der in einem perfekten Wochenende gefeiert werden konnte, das auch unser 100. MotoGP-Sieg für das Werksteam ist.“
Dall'Igna betonte die außergewöhnliche Fähigkeit des Spaniers, ein Rennen zu lesen und zu kontrollieren. „Marc zeigte ein außergewöhnliches Tempo, das niemand mithalten konnte. Er nutzte seine Startpositionen optimal aus und gewann auf seine unnachahmliche Weise. Besonders im Hauptrennen bewies er eine fast perfekte Strategie, wartete auf den optimalen Moment, um mit dem Medium-Reifen den entscheidenden Unterschied zu machen. Seine mentale Stärke und sein Talent waren in diesem packenden Duell beeindruckend.“

Bagnaia findet wieder zu alter stärke
Neben Márquez’ Triumph lobte Dall'Igna auch Pecco Bagnaia. „Pecco profitierte von den Unfällen im Feld und sicherte sich trotz eines schwierigen Starts und einer Strecke, die ihm traditionell nicht liegt, einen weiteren Podestplatz. Das gibt ihm zusätzliche Moral nach seinen letzten Top-3-Ergebnissen.“
Ein besonderer Applaus ging an Iker Lecuona, der als Ersatz für Alex Márquez im Superbike-Team antrat und einen verdienten siebten Platz erreichte – ein beachtliches Ergebnis, insbesondere angesichts seiner fehlenden Testfahrten mit der Ducati.
Auch Franco Di Giannantonio, der trotz eines gebrochenen Mittelfingers eine bemerkenswerte Aufholjagd zeigte, fand die Anerkennung des Ducati-Bosses. „Diggia bewies unglaublichen Mut, indem er nach seinem Startunfall bis auf den zwölften Platz vorfuhr und dabei eine Podest-würdige Pace zeigte. Sein Charakter und seine Entschlossenheit sind beeindruckend.“
Die Ducati-Mannschaft kann zufrieden zurückblicken. Der Sieg in Ungarn markiert nicht nur eine Leistungssteigerung, sondern auch eine Rückkehr zur Dominanz und ein Zeichen, dass das Team aus Borgo Panigale weiterhin eine ernstzunehmende Kraft im MotoGP-Paddock ist. Die Rivalität mit Aprilia ist noch lange nicht entschieden, doch Ducati hat mit dem Sieg in Ungarn eine klare Botschaft gesendet.
