De la fuente: 'träume werden wahr, wenn man nicht aufgibt'

Luis de la Fuente blickt auf die WM-Vorbereitungen mit einer ruhigen Entschlossenheit. Während Spanien die Vorbereitung auf das entscheidende Spiel gegen Saudi-Arabien meistert, teilte der 61-jährige Trainer eine persönliche Reflexion, die weit über den Fußball hinausgeht: eine Geschichte von Beharrlichkeit, Resilienz und der Erfüllung eines unerwarteten Schicksals.

Die reise von haro nach bilbao und darüber hinaus

De la Fuente erinnerte sich an seine frühen Tage, an die Fahrt von seiner Heimatstadt Haro nach Bilbao, um bei Athletic zu trainieren. "Ich hätte nie gedacht, dass ich Profifußballer werde. Aber wenn man Konstanz, Disziplin und Hingabe zeigt, erreicht man Ziele, die man sich nie hätte träumen lassen." Es ist eine Botschaft, die über den Fußball hinausgeht, eine Ermutigung für jeden, der seine eigenen Ziele verfolgt, egal wie unmöglich sie scheinen mögen.

Die Erkenntnis, dass Träume nicht einfach so erfüllt werden, sondern durch harte Arbeit und Ausdauer verwirklicht werden müssen, prägt seine Haltung. "Ich bin kein Vorbild für irgendetwas“, betonte er, “aber ich glaube, dass es ein Übung in Widerstandsfähigkeit und Beharrlichkeit ist.”

Die schwierige zeit ohne verein

Die schwierige zeit ohne verein

Die 18 Monate ohne Trainerjob waren eine Herausforderung, besonders als Familienvater. "Wenn man sieht, wie die Monate vergehen und man keinen Job findet, fängt man an, sich Sorgen zu machen“, gestand er offen. Doch anstatt aufzugeben, nutzte er die Zeit, um zu arbeiten, zu reisen und den Kontakt zum Fußball zu halten. Eine kleine Nachricht in einer Zeitung eröffnete ihm schließlich neue Möglichkeiten.

„Las oportunidades llegan cuando uno está preparado para aprovecharlas“, sagte er, ein Satz, der seine Philosophie zusammenfasst. Es ist eine Aufforderung an alle, die schwierige Zeiten durchmachen: „Arbeitet weiter, strengt euch an und sucht. Wenn eine Tür nicht aufgeht, müsst ihr eine andere anklopfen.“

Die familie und die "zweite familie" im team

Die familie und die "zweite familie" im team

De la Fuente betonte die Bedeutung von Familie und Gruppe. Die lange Zeit, die er von seiner Familie entfernt ist – fast sechs Monate zwischen Reisen, Wettbewerben und Verpflichtungen – ist eine Herausforderung, aber das Team bietet ihm eine "zweite Familie“, in der er sich ebenfalls sehr wohlfühlt. Die Atmosphäre des Vertrauens und der Unterstützung innerhalb des Teams ist essenziell für ihren Erfolg.

Ein starkes team und das vertrauen in die spieler

Ein starkes team und das vertrauen in die spieler

Er ist überzeugt von seinem Kader und betont, dass die ausgewählten Spieler "zuverlässig“ sind. „Ich kenne die Leute, die wir ausgewählt haben, und ich bin sicher, dass sie uns geben werden, was wir brauchen.“ Es geht nicht nur um die Spieler, sondern um das gesamte Team, einschließlich der Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen, die alle den gleichen Geist teilen. „Es gibt keine schlechten Gesichter oder Vorwürfe. Das stärkt die Gruppe.“

Auch die jungen Spieler wie Eric García und Marc Pubill haben sich nahtlos integriert. „Sie sind hier, weil sie gute Fußballer sind, aber auch, weil sie in der Lage sind, 40 oder 50 Tage zusammenzuleben.“

Optimismus und respekt für den gegner

Optimismus und respekt für den gegner

De la Fuente ist sich der großen Erwartungen bewusst, die an die spanische Nationalmannschaft gestellt werden, aber er betont, dass es sich um „Illusion“ handelt, nicht um Erwartungen. „Es ist gut, es so zu erleben. Das Schlimmste wäre, zu denken, dass nichts zu tun ist.“ Die Vorbereitung auf das erste Spiel gegen Cabo Verde wird als sehr kompliziert eingeschätzt, da dieses Turnier historisch ist, da 48 Mannschaften teilnehmen. Es wird ein spannendes Spiel, bei dem die Mannschaft ihr Bestes geben muss.

Mit einer Mischung aus Erfahrung und jugendlichem Enthusiasmus blickt Luis de la Fuente zuversichtlich auf die bevorstehende WM. Er hat bewiesen, dass es nie zu spät ist, seine Träume zu verwirklichen, solange man bereit ist, hart dafür zu arbeiten und niemals aufzugeben. Die Welt wird gespannt sein, wie weit Spanien unter seiner Führung kommen wird.