Senegal patzt: wm-traum gefährdet nach desaströser generalprobe!

Ein Schock für den Senegal! Nur wenige Tage vor dem Start der Fußball-WM 2026 in Nordamerika präsentiert sich der Afrika-Cup-Sieger in einer Form, die WM-Ambitionen in Frage stellt. Das torlose Remis gegen Saudi-Arabien in der letzten Testpartie war nur die Spitze des Eisbergs – ein Bayern-Star sorgte für den Tiefpunkt.

Jackson: von der hoffnung zur katastrophe in wenigen minuten

Nicolas Jackson, der 24-jährige Angreifer, der eigentlich für frischen Wind in der senegalesischen Offensive sorgen sollte, lieferte eine Vorstellung, die eher Kopfschütteln als Jubel hervorrief. Nach einer schwachen ersten Halbzeit wurde er in der 60. Minute eingewechselt, um den Druck auf die saudi-arabische Abwehr zu erhöhen. Doch Jackson schien den Platz nicht zu kennen. Seine erste Aktion? Ein kapitaler Fehlversuch aus fünf Metern, der die Führung verhinderte. Das hätte der Wendepunkt sein können. Stattdessen folgte nur wenige Minuten später eine dumme Gelbe Karte und dann, in der 82. Minute, ein rücksichtsloser Tritt gegen Al-Hamdan, der ihm den Platzverweis einbrachte.

Die Bilanz ist niederschmetternd: Jackson wird den deutschen Rekordmeister Bayern München verlassen und zu seinem Leihverein Chelsea zurückkehren. Ob Trainer Xabi Alonso bei den Blues mit ihm plant, ist fraglich. Dieser Auftritt wird ihm sicherlich nicht dabei helfen, seine Position zu stärken.

Schwere aufgabe gegen frankreich

Schwere aufgabe gegen frankreich

Das Spiel gegen Saudi-Arabien offenbarte deutliche Schwächen im senegalesischen Spiel. Die Abwehr wirkte unsicher, die Offensive fand kaum Lösungen. Vor allem die fehlende Abstimmung im Angriff ist ein Problem, das sich gegen stärkere Gegner wie Frankreich, den ersten Gruppengegner am 16. Juni um 21 Uhr, rächen wird. Die weiteren Aufgaben gegen Norwegen (23. Juni, 2 Uhr) und den Irak (26. Juni, 21 Uhr) werden es schwer machen, den Gruppendurchgang zu sichern.

Pape Thiaw, der Nationaltrainer, steht vor einer Herkulesaufgabe. Er muss die Mannschaft schnell stabilisieren und die individuellen Fehler minimieren, wenn Senegal bei dieser WM überhaupt eine Chance haben will. Der Platzverweis gegen Jackson ist ein herber Rückschlag, aber die Mannschaft darf nicht aufgeben. Der Traum von der WM-Hoffnung ist gefährdet, aber noch nicht gänzlich gelöscht. Es gilt, jetzt zusammenzustehen und mit neuem Elan in das Turnier zu gehen.