Draisaitl fällt aus – oilers droht der playoff-sturz

Die Edmonton Oilers wackeln. Leon Draisaitl, ihr deutscher Superstar und Top-Scorer, wird „einige Zeit“ fehlen – das bestätigte Trainer Kris Knoblauch nach dem 3:1-Sieg gegen Nashville. Die Diagnose: Unterkörperverletzung, erlitten beim Check an die Bande. Die Folge: 3:12 Minuten Eiszeit, dann Ende. Kein Ersatz in Sicht.

Die playoffs rücken in gefahr

Edmonton hält sich gerade noch in der Wildcard-Zone, die Punkte sind Mangelware. Mit Draisaitl fehlt nicht nur der Topscorer, sondern der Mann, der die Powerplay-Unit am Leben hält. Ohne ihn bröckelt das System. Knoblauch redet vom „großen Ganzen“, meint: Wir müssen gewinnen, aber wir müssen ihn nicht riskieren. Klingt nach Spagat – ist es auch.

Die nächstenGegner: San Jose, Florida, Tampa Bay. Kein Geschenkkorb. Die Oilers haben gerade mal zwei Punkte Vorsprung auf Vegas, das mit zwei Spielen weniger auf der Uhr wartet. Ein Losing-Streak reicht, um die Saison vorzeitig zu beenden.

Deutschland verliert seinen botschafter

Deutschland verliert seinen botschafter

Für die NHL-Fans hierzulande ist der Ausfall ein Schlag ins Gesicht. Draisaitl ist nicht nur der beste deutsche Spieler aller Zeiten – er ist der Aushängeschild, der Reklameblock, der Grund, warum in Düsseldorf wieder NHL-Spiele steigen. Ohne ihn wird die Show blasser, die Story dünner.

Die Oilers werden jetzt auf McDavid allein gestellt. Das Duo trug 42 % aller Tore der Mannschaft. Die Last wird größer, die Gegner wissen: Wer 97 stoppt, stoppt Edmonton. Die Uhr tickt. Die Tore fehlen. Die Playoffs rücken ab.