Doncic lacht über defensiv-debatten: 33 punkte, null respekt

Luka Doncic trifft, trifft, trifft – und wird trotzdem runtergestuft. Von Platz zwei auf vier im MVP-Ranking. Grund: angeblich „die schlechteste Defense der Liga“. Die Lakers-Star-Guard antwortet wie immer mit Zahlen: 33,4 Punkte im Schnitt, 1,6 Steals, Basketball wie aus dem Videospiel.

Die würfelgöttin ist ein journalist

Die würfelgöttin ist ein journalist

Chris Mannix von Sports Illustrated schob Doncic kurzerhand auf das „zweite Niveau“ der Liga. Marc Stein, CBS-Insider und NBA-Institution, kontert trocken: „Wenn L.A. im Westen Dritter wird, ist das ein monumentales Stück Arbeit – und die MVP-Trophäe gehört ihm.“ Die Defensiv-Kritik? „Höre ich seit seiner Rookie-Saison. Er ist besser, als ihr denkt.“

Im Locker Room herrscht kein Zweifel. JJ Redick, frisch gewaschenes Ex-Shooting-Ass und jetzt Chef am Lakers-Sideline, stellt klar: „Er ist unser Motor. Ohne ihn stehen wir im Stau.“ Nach dem 118-110 gegen Washington ohne Doncic scherzte Austin Reaves in die Kameras: „Luka, bleib morgen zu Hause – wir brauchen dich nicht.“ Pause. „Spaß, komm zurück, wir vermissen dich.“

Dirk Nowitzki, Deutschlands Basketball-Patin und Doncics Mentor seit Teenager-Tagen, zeigt sich fasziniert: „Fast 40 Punkte Durchschnitt über Wochen. Wenn er so weitermacht, kann ihn niemand stoppen – schon gar nicht ein Voter mit Excel-Tabelle.“

Die Liga schaut nach Cleveland. Doncic ist available, wie die Amerikaner sagen – verfügbar, hungrig, pissed. 15-4 starteten die Lakers mit ihm, jetzt 38-21. Die Zahlen sprechen, die Analysten schreien, die Ticker laufen. Die Botschaft des slowenischen Showmen bleibt dieselbe: Erst treffen, dann reden. Oder besser: treffen, statt reden.