Djokovic jagt wimbledon-rekord: „serena verdient jeden applaus“
Wimbledon 2026 verspricht
ein Spektakel – und nicht nur wegen des Kampfes um den Titel. Novak Djokovic hat seine Ambitionen für den 25. Grand-Slam-Titel deutlich gemacht, während er gleichzeitig das epische Comeback von Serena Williams feiert. Die Tenniswelt hält den Atem an, denn der Serbe und die US-Legende stehen beide auf dem Centre Court.Djokovic lobt williams’ „epische“ rückkehr
Die Freude über Serena Williams’ Rückkehr ins Wimbledon-Feld ist bei Djokovic offensichtlich. „Serena verdient jeden Applaus, den sie bekommt“, erklärte der siebenmalige Champion. Sein Lob geht weit über Höflichkeit hinaus: Er sieht in ihrer Leistung eine „epische und sehr inspirierende“ Rückkehr, die das Turnier mit einer besonderen Energie erfüllt. Er gestand, sie in den letzten Tagen öfter im Fitnessstudio gesehen zu haben als in ihrer Glanzzeit – ein klares Zeichen seiner Bewunderung für ihre Entschlossenheit.
Doch während Williams mit einer Wildcard im Einzel und im Doppel an der Seite ihrer Schwester Venus die Fans begeistert, hat Djokovic ein eigenes, historisches Ziel vor Augen. Mit 24 Grand-Slam-Titeln teilt er sich derzeit den Rekord mit Margaret Court. Ein weiterer Triumph in Wimbledon würde ihn in die alleinige Spitze der Tennisgeschichte katapultieren – ein Ansporn, der ihn zu Höchstleistungen antreibt.

Hitze und rasen: djokovic schätzt die bedingungen ein
Die körperliche Vorbereitung scheint für Djokovic optimal zu verlaufen. „Ich bin hier besser vorbereitet als für Roland Garros“, betonte er, ein Hinweis auf die deutlich geringere Belastung, die der Rasen im Vergleich zum Sandplatz bedeutet. In Paris forderten drei Matches nahezu vier Stunden, bevor er gegen den jungen Joao Fonseca verlor. „Vielleicht nicht das Ergebnis, das ich wollte, aber der Einsatz war da“, räumte er ein.
Ein weiterer Faktor, den Djokovic in seine Strategie einbezieht, ist die Hitze in London und deren Einfluss auf den Rasen. Der Absprung des Balls sei durch die Temperaturen langsamer, während der Aufschlag gleichzeitig schneller werde. „Eine interessante Situation“, so Djokovic, „eine weitere Variable im Kampf um den ganz großen Wurf.“ Diese subtilen Veränderungen können den Ausschlag geben, wenn es um Millisekunden geht.
Djokovic blickt nach vorne und weiß: Wimbledon 2026 ist mehr als nur ein Turnier – es ist eine Bühne für Legenden.
