Dhb-auswahl kämpft: revanche gegen dänemark bleibt aus – aber es gibt hoffnung!
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht vor einem weiteren Test gegen den amtierenden Welt- und Europameister Dänemark. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Vergleich gab es am Sonntag eine deutlich bessere Leistung, die jedoch nicht zum Sieg reichte. Die Frage, ob die DHB-Auswahl die Revanche schaffen kann, bleibt offen.

Ein lichtblick in der halbzeitpause
Das erste Testspiel endete mit einem klaren 28:36 für die Dänen. Doch am Sonntag zeigte die Mannschaft um Bundestrainer Alfred Gislason eine verbesserte Leistung. Bis zur Halbzeit stand es lediglich 16:17 aus deutscher Sicht. Besonders Torwart Wolff brillierte mit elf Paraden und sorgte dafür, dass Deutschland sogar einmal einen Vorsprung herausspielte. Dieser Vorsprung schrumpfte allerdings im Laufe des ersten Durchgangs wieder.
„Das waren vier bis fünf Minuten Blackout“, analysierte TV-Experte Silvio Heinevetter bei „ProSieben“. In diesen Minuten lief bei der DHB-Auswahl schlichtweg wenig zusammen, und die Bälle wurden unnötig hergeschenkt. Positiv zu vermerken ist die hohe Wurfquote der deutschen Mannschaft: 16 von 20 Würfen fanden ihr Ziel – eine beachtliche Leistung.
Die Abwesenheit des dänischen Spielmachers Mathias Gidsel (27) dürfte der DHB-Auswahl sicherlich geholfen haben, aber die Dänen zeigten dennoch ihre Klasse, insbesondere in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit. Sie bauten großen Druck vor dem deutschen Tor auf und erhöhten den Vorsprung auf drei Tore. Die DHB-Auswahl befindet sich weiterhin auf der Suche nach dem ersten Sieg gegen die skandinavischen Übermacht seit zehn Jahren – ein Zeitraum, der die Herausforderung für das deutsche Team verdeutlicht.
Die deutsche Mannschaft muss nun analysieren, wo es in den entscheidenden Phasen des Spiels haperte. Die Hoffnung auf eine Revanche bleibt bestehen, aber es bedarf weiterer Fortschritte und einer konstanten Leistung über die gesamte Spielzeit. Die nächste Chance dazu ergibt sich in den kommenden Testspielen, bevor die EM-Vorbereitungen in vollem Gange sind.
