Wehrlein patzt in monaco: titelträume zerplatzen!

Monaco – Ein Wochenende zum Vergessen für Pascal Wehrlein! Der deutsche Formel-E-Pilot, der als Tabellenführer nach Monaco reiste, verlor in einem chaotischen Rennen nicht nur die Führung in der Meisterschaft, sondern auch wertvolle Punkte. Ein Crash mit seinem Teamkollegen Nico Müller am Samstag und ein enttäuschendes 12. Platz am Sonntag lassen seine Titelambitionen brüchig erscheinen.

Die ursachen des debakels

Die ursachen des debakels

Was genau schief lief für Wehrlein? Bereits am Samstag kostete ein Kollision mit Müller ihn wertvolle Positionen. Der Sonntag brachte dann eine weitere Enttäuschung, bei der er nicht an seine gewohnte Form herankam. Die engen Kurven in Monaco stellten seine Strategie auf die Probe und offenbarte Schwächen, die seine Konkurrenten gnadenlos ausnutzten. Es war ein Wettstreit, der die Grenzen seiner Fähigkeiten auslotete und zeigte, dass auch Weltmeister Fehler machen können.

Oliver Rowland (Nissan) nutzte Wehrleins Misere und sicherte sich den Sieg vor Felipe Drugovich, der mit seinem ersten Formel-E-Podium überhaupt für Furore sorgte. Antonio Felix da Costa, der nach einem Dreher eigentlich schon aussichtslos schien, kämpfte sich noch auf einen starken dritten Platz vor. Die Überraschung des Rennens war sicherlich Mitch Evans (Jaguar), der nicht nur den vierten Platz belegte, sondern auch seine WM-Führung weiter ausbauen konnte. Er verlässt Jaguar nach dieser Saison - ein Abschied mit Stil.

Die Geiss-Schwestern feuerten währenddessen einen deutschen Rennfahrer an, was für zusätzliche Stimmung sorgte. Maximilian Günther zeigte ebenfalls keine überzeugende Vorstellung und landete sowohl am Samstag als auch am Sonntag außerhalb der Top 10. Die Porsche-Mannschaft erlebte ebenfalls schwierige Momente, die den deutschen Fahrern zusätzlich das Leben erschwerten.

Die Formel E geht am 20. Juni nach Sanya (China). Ob Wehrlein dort zurückschlagen kann, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz schläft nicht und die Meisterschaft ist offener denn je. Die bisherige Dominanz des jungen Deutschen ist bedroht – die Spannung steigt.