Dfb bringt bewegung in die schulen – bundesweite tour startet!

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nimmt das Thema Bewegung an Schulen ernst – und das mit Pauken und Trompeten. Ab Februar 2026 geht eine bundesweite Schulfußball-Tour los, die das Land durchziehen und für frischen Wind im Sportunterricht sorgen soll. Das „Jahr der Schule“-Initiative wird so zum regionalen Highlight, das weit über das bloße Kicken hinausgeht.

Mehr als nur fußball: pädagogik und struktur im fokus

Mehr als nur fußball: pädagogik und struktur im fokus

Die Initiative, die bereits im Februar in Stuttgart mit einem ausverkauften Futsal-Länderspiel gegen Schweden in der Porsche-Arena begann, soll nicht nur Spaß machen, sondern auch nachhaltige Veränderungen bewirken. Bei jeder Station der Tour – Hamburg, Potsdam, Bremen, Köln stehen bereits fest – werden sportliche Angebote, pädagogische Workshops und strukturelle Verbesserungen kombiniert. Besonders wichtig: Die Kooperation mit den lokalen Profivereinen soll für eine optimale Verknüpfung von Breitensport und Leistungssport sorgen.

Hannes Wolf, DFB-Direktor, verdeutlichte das Anliegen: „Wir brauchen ein gutes Sportangebot in unserer Gesellschaft. Das ist ein wichtiger Teil des Großwerdens.“ Die Tour soll zeigen, wie niedrigschwellige Bewegungsangebote aussehen können und die verschiedenen Spielformen im Schulalltag bekannter machen. Die kommende Ganztagsbetreuungsreform verstärkt die Notwendigkeit, hier innovative Konzepte zu entwickeln.

Die Futsal-Premiere in Stuttgart, die ein restlos ausverkauftes Haus erlebte, war ein Vorgeschmack auf die Erfolge, die diese Initiative erwarten könnten. Doch es geht nicht nur darum, ein paar Ballspiele mehr in den Schulhof zu verlegen. Es geht darum, eine Kultur der Bewegung zu schaffen, die junge Menschen motiviert und ihnen die Freude an der körperlichen Aktivität näherbringt. Die Zahl der sitzenden Tätigkeiten steigt, die Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen ist alarmierend. Hier greift der DFB an, um gegenzusteuern.

Die Schulfußball-Tour ist ein deutliches Zeichen: Der DFB versteht sich nicht nur als Förderer des Leistungssports, sondern auch als Wegbereiter für eine gesündere und beweglichere Gesellschaft. Und das ist gut so.